Schlechte mutter

Schlechte Mutter Jeder User hat das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Beschleicht dich auch manchmal diese Angst, mit den Kindern versagt zu haben und womöglich die schlechteste Mutter auf der Welt zu sein? Bist du eine schlechte Mutter? Oder doch eine gute? Im Artikel erfährst du, dass es wahrscheinlich nicht so schlimm ist. Aber auch, wie es noch. Schlechte Mutter? So ein Quatsch! 16 Dinge, die Mütter heimlich tun - DU auch? von Franziska Grimm. Hand aufs Herz: Kennst. Oder es überkommen mich Selbstzweifel: bin ich eine gute Mutter – auch wenn ich mal schreie/weine/fluche? Ich beruhige mich dann, in dem. Die Bloggerin Constance Hall hält sich für eine schlechte Mutter. Doch eine Therapeutin gibt ihr einen entscheidenden Tipp: Es ist ein gutes Zeichen, wenn du.

schlechte mutter

Bin ich eine schlechte Mutter, weil ich manchmal einfach nur wegrennen möchte​? Ich liebe mein Kind sehr, aber manchmal beneide ich die. Rabenmütter: Wann ist man eine schlechte Mutter? Verschiedene Lebensumstände sorgen dafür, dass Mütter nicht auf ihre Kinder aufpassen. Bist du eine schlechte Mutter? Oder doch eine gute? Im Artikel erfährst du, dass es wahrscheinlich nicht so schlimm ist. Aber auch, wie es noch. schlechte mutter

Aber es gab schon früh erste Anzeichen, dass er dominant und cholerisch war. Das steigerte sich im Laufe der Zeit, er wurde sofort laut, wenn etwas nicht nach seinem Willen lief, er beschimpfte und schlug ihre Söhne, wenn sie nicht pünktlich, ruhig und brav waren.

Wenn sie ihm sagte, dass er damit aufhören soll, gelobte er Besserung, und sie glaubte ihm nur zu gern. Und heiratete ihn sogar wenig später.

Ich war furchtbar naiv. Ich wollte nicht wahrhaben, wie sehr er meine Kinder und mich unterdrückte. Helmut wurde unerträglich, dennoch: Sie verdrängte und verharmloste die vielen strengen Regeln, die er aufstellte, sein Schimpfen und seine Brutalität.

Weil eine Ohrfeige damals nichts Ungewöhnliches war. Weil er doch auch so liebevoll sein konnte. Weil sie sich nicht noch mal trennen wollte.

Und weil sie so viel arbeitete, dass ihr gar keine Zeit zum Hinterfragen blieb. Helmut hatte ein paar Jahre zuvor Konkurs gemacht.

Alles, was er danach verdiente, wurde gepfändet. Sie war diejenige, die als Verkäuferin das Leben für ihn und die Kinder finanzierte. Da ihr Gehalt kaum ausreichte, hatte sie unter ihrem Namen ein Buchantiquariat aufgemacht, in dem ihr Mann arbeiten konnte.

Für Angestellte fehlte das Geld, also half sie selbst nach Feierabend mit, kümmerte sich um Rechnungen und die Buchhaltung.

Auch ihre Söhne mussten mit anpacken. Wenn andere Kinder spielten, standen sie im Geschäft und sortierten Bücher. Marianne Ksionek hatte jetzt überhaupt keine Zeit mehr für ihre Kinder.

Wenn sie nach Hause kam, war sie so erledigt, dass sie nur noch ihre Pflicht erfüllen konnte - Tisch decken, Essen hinstellen, Wäsche waschen.

Arbeit und Geldsorgen bestimmten das Leben, ständig waren Gerichtsvollzieher im Haus, sie und ihr Mann stritten sich oft.

Unser Leben war arm und anstrengend. Erst als ihre Söhne ausgezogen waren und sich kaum mehr bei ihr meldeten, erwachte sie langsam aus diesem Leben, in dem sie nur noch blind funktionierte.

Das war Mitte der 90er-Jahre, sie war Ende Eine heftige Fructose-Allergie machte ihr in dieser Zeit zu schaffen, ihr Mann hatte Affären, die Kinder waren weg, sie fühlte sich ungeliebt und allein, dachte viel nach, auch über ihre eigene Kindheit.

Die ersten fünf Jahre nach der Geburt von Marianne verbrachte sie die meiste Zeit in Sanatorien, die kleine Marianne wuchs bei ihrer Oma auf.

Nach deren Tod kam die Mutter nach Hause. Fortan wurde Marianne zu vielen Ärzten mitgenommen, die ihr einbläuten, dass sie ihre Mutter schonen müsse und keinen Dreck machen dürfe.

Jeden Nachmittag gab es Schweigestunden, da durfte die Mutter nicht sprechen, wegen ihrer Lunge und dem Herzen, und auch Marianne hatte still zu sein.

Wenn sie nicht gehorchte, wurde sie geschlagen. Und hat ihren Kindern angetan, was ihr selbst angetan wurde.

Das zu begreifen war ein schmerzhafter Lernprozess. Immer deutlicher verstand sie, warum sich ihre Söhne von ihr abgewendet hatten.

Weil sie in einer ähnlich freudlosen Atmosphäre aufgewachsen waren wie sie selbst. Weil sie wie kleine Erwachsene behandelt wurden, viel zu hart und streng.

Weil sie diese Erinnerungen und die Menschen, die damit zu tun hatten, nicht mehr an sich ranlassen wollten. In den nächsten Jahren löste sich ihr altes Leben Stück für Stück auf.

Ihr Mann trennte sich von ihr, sie gab das Buchantiquariat auf, sie erlitt zwei Bandscheibenvorfälle, verlor ihren Job als Verkäuferin und rutschte in das "Tal der Tränen", so nennt sie es.

Sie weinte, weil sie kein glückliches Kind hatte sein dürfen und ihren Söhnen keine gute Kindheit ermöglicht hatte. Weil sie die Fehler ihrer Eltern wiederholt hatte und sich so schuldig fühlte.

Sie weinte alles raus, so sehr, dass es sie manchmal schüttelte. Irgendwann in dieser Zeit las sie von einer Ausbildung zum Clown.

Die Vorstellung, wieder lachen zu lernen, weckte in ihr eine tiefe Sehnsucht. Da muss ich mitspielen und darf es trotzdem nicht.

Und sowieso: Karten umdrehen darf nur Maxi; wenn ich an der Reihe bin, wird die Spielregel ganz spontan mal geändert.

Und auch beim Basteln dauert das Herbeischaffen der Utensilien länger als der ganze kreative Prozess oberhalb der Tischplatte.

Es muss aber nicht nur das Spielen sein. Es bringen mich auch andere Situationen innerhalb unseres Familiensystems schnell an meine Grenzen.

Wo andere Mütter sich innerlich zurücklehnen und sich ganz dem Spielniveau ihrer Kinder hingeben können, bäumt sich in mir etwas auf, das am Liebsten schreiend aus dem Zimmer laufen möchte.

Und manchmal engt dieser Zustand auch körperlich meinen Brustkorb ein, mein Puls rast oder ich fange an zu weinen. Das ist mir dann sehr unangenehm, vor allem Maxi gegenüber, und rational begründbar ist es auch nicht.

In solchen Momenten bin ich ganz schnell an der Grenze der euphorischen Mutter in mir. Tatsächlich erscheint mir Muttersein in diesen Augenblicken als trostlose Wüste, in der keine Oase in Sicht ist.

Der Babysitter, der spontan abspringt und mir meinen dringend benötigten freien Nachmittag raubt. Die kritische Bemerkung meiner Freundin, die mich direkt an meinem Erziehungsstil zweifeln lässt.

Es ist vielmehr die Summe vieler Steine, die mir im Weg liegen oder wenn ich zu oft zu wenig Zeit zum Regenerieren habe.

Eltern sind —gerade in der Säuglings- und Kleinkindzeit ihres Nachwuchses- permanenten Reizen, Provokationen und Herausforderungen gegenübergestellt.

Jede Mutter kennt Situationen, die sie an ihre Grenzen bringen. Und dennoch ist es sicher kein Zufall, dass vor allem die Hochsensitiven unter ihnen vermehrt zu Wochenbettdepressionen neigen oder sich —seltener oder häufiger- heimlich ihr Leben ohne Kinder zurückwünschen.

Und das ist nur ein kurzer Ausschnitt der kleinen Problemchen des Alltags. Welche hypersensible Mutter sehnt sich dann nicht nach mehr Ruhe im Alltag, mehr Beständigkeit, mehr Zeit für sich?

Und doch ist die Erfüllung dieser Träume nur bedingt möglich, wenn überhaupt, dann meist für eine viel zu kurze Zeitspanne.

Und gerade wir hochsensiblen Mütter benötigen per se schon mehr Auszeiten, in denen wir, nur für uns und ohne Kinder, auftanken und wieder zur Ruhe kommen können.

Dann kommen auch mal Gedanken auf, die Mutterrolle zu verfluchen und am Liebsten wieder kinderlos zu leben. Liebt die Mutter ihre Kinder, entsteht ein Dilemma.

Denn das eine geht ohne das andere nicht: Kinderlos leben, aber seine geliebten Kinder zu behalten. Und es geht noch weiter!

Treten Gedanken in Richtung Mutterrolle bereuen auf, fühlen diese Mütter natürlich sofort ein schlechtes Gewissen, vor allem ihrem Kind gegenüber.

Ein Gefühl, welches hochsensible Mamas sowieso kennen, weil sie ständig in vielen Alltagssituationen damit kämpfen.

Was für eine doppelte Belastung für uns Frauen, die eh schon ständig mit Emotionen und Stimmungen aller Art ungefiltert konfrontiert werden!

Reine Euphorie über das Glück, Kinder zu haben, reicht mir als Ausgleich für anstrengende Tage nicht aus. Ich brauche zusätzlich unterstützende Faktoren, die mir in meiner Hochsensibilität beiseite stehen.

Das können festgelegte Zeiten sein, in denen ich die Kinder nicht betreuen muss. Oder eine verständnisvolle Freundin, die in meiner Anwesenheit nicht raucht.

Vielleicht ist es aber auch eine erlernte Strategie, Sätze vor allem die Nicht-Ausgesprochenen!

Im Falle meiner Unterforderung beim Spielen mit meinem Sohn habe ich ehrlich gesagt noch keine Patentlösung gefunden. Es strengt mich nach wie vor an.

Und, wenn ich als Ausgleich meine freie Zeit auch immer wieder für geistige Forderung tiefsinnige Gespräche mit anderen Erwachsenen oder ein geistreiches Buch nutze.

Ansonsten sage ich mir immer wieder, dass die Hochsensibilität nun mal ein Teil von mir ist und sich bei mir persönlich vor allem in Momenten, in denen es zu laut und wuselig um mich herum zugeht oder in Situationen der latenten, geistigen Unterforderung meldet.

Allein dieses Annehmen und Zugestehen mir selbst gegenüber, senkt so manches Stresslevel. Ja, vierundzwanzig Stunden lang an dreihundertfünfundsechzig Tagen im Jahr Mutter zu sein ist stressig.

Und für uns Hochsensible noch einmal mehr. Werde jetzt Mitglied in meiner Community , dem Pusteblumengarten, und erlebe die tragende Gemeinschaft gleichgesinnter Mütter, die sich mit dem Muttersein schwertun und unter ihren ambivalenten Gefühlen zwischen Liebe zum Kind und der Last der Mutterrolle leiden.

Dieser Artikel rettet mich gerade!! Heute ist so ein Tag, an dem mir alles zu viel ist.. Toll geschrieben.

Ich bin da ganz bei dir! Es ist schwer, wieder man selbst zu werden. Viel Kraft euch allen. Liebe Ines, vielen Dank für deine Wünsche! Es ist wirklich ein langer Prozess.

Auch dir alles Liebe! Sprichst mir aus der Seele. Danke für den Text! Da spricht mir jemand aus der Seele.

Mein Kleiner ist eigentlich ganz harmlos. Er hatte bislang kaum Trotzphasen oder Wachstumsschübe. Doch seit einigen Wochen ist er wie ausgewechselt und bohrt an meinen nicht vorhandenen Nerven.

Findet er etwas was ihn gefällt lässt er es nicht mehr los. Es gibt Tage wo er nicht raus möchte, nicht essen möchte.

Manchmal könnte ich mich aus dem Fenster werfen :S alles gute. Lauter Gleichgesinnte… Ick werd verrückt! Dabei dachte ich, mich gebe es nur allein auf dieser Welt, denn bei allen anderen bekannten Müttern läuft alles so traumhaft.

Ich bin für Kinder einfach nicht gemacht, habe aber zwei davon. Tja… ich sehne die Zeit herbei, wenn die beiden flügge werden :-D.

Hallo Mama, Ich dachte auch, dass nur ich so eine unmögliche Mama bin, die immer nur überfordert ist und jammert.

Mir kommen fast die Tränen. Ich habe soeben diese Seite entdeckt und kann es nicht fassen. Ich werde mit 36 Jahren doch plötzlich kein anderer Mensch….!!!

Hallo auch ein Jahr später Wahnsinn und ich dachte immer ich mache alles falsch weil ich mich oft überfordert fühle.

So einen Text habe ich jetzt gebraucht. Auch mit dem dritten Kind kehrt keine Entspanntheit ein. Bin gerade auf dieser Seite gelandet weil ich mal wieder total am Verzweifeln bin….

Die Kids, die Welt und ich…. Schön zu lesen, dass man nicht alleine ist…. Es ist gut, von anderen Müttern zu lesen, denen es genauso bzw.

Wenn es auch nicht das eigene Dilemma auflöst, so ist es doch hilfreich, sich immer wieder bewusst zu machen, dass das eigene So-Sein nichts mit Versagen und Schuld zu tun hat.

Selbst wenn man dann doch immer wieder so fühlt. Sondern zuerst der, wie meine Kinder nun einen guten, pädagogisch wertvollen Tag erleben können — den ich gestalten muss.

Was ich gesundes — und leckeres — kochen könnte. Also der permanente Managerinnen-Motor, der automatisch anspringt — die Funktionerfalle.

Alles perfekt machen, Chauffeur für die Kinder sein am Nachmittag, damit sie ihre sozialen Kontakte pflegen können, Musikinstrumente lernen, Sport machen.

Wenn das Flöte-Üben dann nicht klappt — und ich sofort aggressiv und ungehalten werde, bemerke ich manchmal erst, wie das alles zehrt.

Dass ich seit Tagen angespannt bin, nicht mehr kann. Denn: wo sind meine Sozialkontakte, wann komme ich dazu, meine Instrumente zu üben seit der Geburt des ersten Kindes quasi nicht mehr , wann mache ich Sport dito.

Die Erkenntnis, HSP zu sein, hilft nicht, wenn man nicht handelt. Letzteres aber ist manchmal… extrem schwierig.

Es macht dann Mut, von anderen Mamas zu lesen. Vielleicht auch, wie sie es schaffen, besser für sich zu Sorgen — und damit ja auch einen Teufelskreislauf zu durchbrechen: zufriedenere Mama mit mehr Kapazitäten — zufriedenere Kinder.

Klingt zumindest… fast einfach Ich denke auch, dass besonders wir Hochsensiblen es oft schwer haben, auch mal unpädagogische Tage zuzulassen.

Wie du schon sagst, muss dann das Kind wenigstens zuhause das Fulltime-Programm an wertvollem Input erleben. Anstatt uns selbst den Gefallen zu tun auf Pommes o.

Interessanterweise kann ich guten Gewissens zwei Augen zudrücken, wenn mein Mann die Verantwortung übernimmt und eben kaum Programm bietet.

Aber bei mir? Ganz schwierig. Die Frage ist nur, was wir damit unseren Kindern vermitteln, wenn wir eigentlich keine weitere Generation Perfektionisten aufziehen wollen….

Alles Liebe wünsche ich dir und viel Kraft, auch wieder für dich selbst einzustehen! Ich würde am liebsten jeden einzelnen Kommentar lesen aber bin nach den ersten Seiten des scrollers schon froh und überflutet.

Danke an die Autorin. Ich mag deine Posts immer wieder gern. Als ob man es selbst geschrieben hat.

Internet fetzt. Hallo miteinander. Mein Zweiter ist auch sehr sensibel und nimmt viel zu viel auf und hat dadurch Schwierigkeiten im Alltag und versteht schnell manches falsch, da er es nicht richtig sortieren kann.

Die Stimmungen anderer gehen meist ziemlich schnell auf mich über und oft kann die Unausgeglichenheit meines Sohnes angeblich ADHS kaum ertragen.

Zudem bin ich viel mit meiner eigenen Gefühlswelt beschäftigt. Da ist es net nicht einfach Mutter zu sein. Du sprichst mir aus der Seele!!!

Für viele gibt es quasi solche Menschen nicht. Es ging mir ganz genauso früher…und jetzt ist meiner 11 Jahre alt und die Probleme bekommen nur andere Qualität, sind aber nach wie vor aufreibend.

Ich habe auch keine Lust aber man muss einkaufen, sonst hat man nichts wenn man es dann braucht…Essen, Toilettenpapier… ich will aber nicht doch, komm zieh dich jetzt an und komm mit, ich gehe nicht alleine einkaufen dann geh eben nicht los jetzt komm nein ich bleibe hier nein du kommst mit äh äh.

Überfordert, stellt sich an, soll mal den Po zusammenkneifen etc. Wer hat für uns Verständnis? In meiner Umgebung keiner. Ernstgemeinte, ehrliche Hilfe, die kein betteln, Kniefall oder Rechtfertigungen erwartet.

In einem sehr hellhörigen Haus. Ende des Vortrages es fällt mir schwer, mich kurzzufassen, weil man wie erwähnt meistens auf Verständnislosigkeit trifft….

PS:Ich schreib Dir gleich mal noch ne Mail bzgl. Erziehungsberatung, da hatten wir ja schon mal geschrieben….

Ja, das Problem liegt tatsächlich schon meist darin, dass Hochsensibilität in der Öffentlichkeit noch nicht wirklich verbreitet ist — es sei denn, man interessiert sich eh schon für das Thema.

Und einer Mutter erkennt man ja nicht auf den ersten Blick an, dass sie hochsensibel ist. Leicht ist es für uns also nicht.

Da können wir hauptsächlich nur gut für uns selbst und für Abgrenzung sorgen oder eben unsere Wünsche und Bitten deutlich ansprechen.

Auch, wenn es schwer fällt! Ich kann dich so gut verstehen! Meine Kinder sind mittlerweile 14 und Ich habe mich so oft genau gefühlt wie du und wusste nicht warum.

Ich habe erst kürzlich herausgefunden, dass ich hochsensibel bin und mich mit diesem Thema befasst.

Immer wieder hört man wie erfüllend es ist Mutter zu werden bzw. Und ich habe mich immer gefragt, warum das bei mir nicht so ist. Und wenn einer meiner Söhne mal krank ist, verletzt oder die Schule ausfällt, denke ich auch zu erst an meine fehlende freie Zeit alleine zu Hause.

Vielen lieben Dank für deine Texte. Ich hoffe, jede hochsensible Mutter kann sie lesen und dadurch Erleichterung und Verständnis erfahren!

Ich bin nicht Regina, hab aber hier auch anderthalb Pupertiere…. Sie können schon mal ne Weile allein zu Hause sein, Klamotten selbst entscheiden….

Auch Krankheit wird leichter — meist schaffen sie es doch ins Bad…. Was es immer noch gibt, simd diese Mamaaa?

Situationen und die nerven auch immer noch. Das sind dann tatsächlich noch manchmal Tage, da würde ich am liebsten ausziehen….

Aber nur Mut, es wird tatsächlich besser — und mit der Zeit habe ich gelernt, im jetzt zu leben und nur die gerade aktuellen Anforderungen abzuarbeiten.

Ich stelle es mir nicht einfach vor, aber du scheinst wirklich einen guten Weg gefunden zu haben, mit deiner Hochsensibilität und der Überempfindlichkeit deiner Töchter umzugehen.

Ganz lieben Dank für deine Wünsche und mutmachenden Gedanken!! Du sprichst mir so aus der Seele.

Mein kleiner ist zwar erst 9 Monate alt, aber ich habe mich vor kurzem von seinem Vater getrennt der seit der Geburt sowieso kaum da war, lebt in einem anderen Land, und generell offensichtlich nichts mit der Vaterrolle anfangen konnte.

Jetzt bin ich alleinerziehend mit Baby und ganz ehrlich, manchmal gibt es Momente, da ist es einfach nur horror.

Wenn er sich Mal wieder komplett gegen das Wickeln sträubt, wir über eine Stunde brauchen bis er zum Mittagsschlaf einschläft und man seit der Geburt eigentlich keinen ruhigen Tiefschlaf mehr hat.

In solchen Momenten sehne ich mich so unglaublich zurück nach der Zeit wo ich sogar 8 Stunden oder länger am Stück schlafen konnte ohne geweckt und genervt zu werden oder wieder stillen zu müssen.

Und dann einfach einen ganzen Tag Ruhe zu haben, das machen zu können was ich will…sowas alles : besonders hart war es für mich, als wir seinen Vater besuchen waren und ich mit ansehen musste wie sich in seinem Leben überhaupt nichts geändert hat.

Er darf machen was er will, hat ein Kind zum Vorzeigen und zahlt nach wie vor keinen Unterhalt. Aber natürlich in seinen Augen ist er derjenige der Opfer gebracht hat.

Die Realität ist, es ist unfassbar hart Mutter zu sein. Es gibt natürlich auch unglaublich schöne Momente und ich liebe meinen Sohn so unfassbar arg.

Aber ich habe mich auch für ihn komplett aufgegeben und es gibt immer wieder Momente in denen ich wirklich mit mir kämpfen muss ihm nicht insgeheim in meinen Gedanken irgendwo die Schuld dafür zu geben.

Mein Kopf macht an manchen Tagen so schlapp, wenn ich wieder kein Schlaf hatte, dass ich nicht mehr so klar denken kann und dann hilft es nichts..

Ruhig bleiben geht einfach dann nicht mehr. Die Wut muss auch Mal raus und ich bin auch nur ein Mensch, nicht nur liebende Mutter.

Ich bin über Twitter hier gelandet und der Text spiegelt so gut wieder wie es mir manchmal geht. Meine beiden sind inzwischen 10 und 8. Als sie noch klein waren war ich, bedingt durch viele Krankheiten meinerseits und der Kinder und keine Familie in der Nähe, permanent überfordert und es kam eine mittelschwere Depression dabei raus.

Die 10 jährige kommt langsam in die Vorpubertät und zickt, der Kleine macht einfach mit. Deine derzeitige Situation klingt tatsächlich ein bisschen wie festgefahren.

Schön zu lesen, dass du jetzt wieder näher am Rest der Familie wohnst, sofern dir die Nähe auch gut tut?

Hast du denn gar keine Zeit für dich alleine, z. Das kann ich absolut nachvollziehen! Genauso Streitereien und Gebrüll — da gehe ich auch an die Decke an guten Tagen nur innerlich.

Manchmal muss ich mich fast zwingen, mich nicht einzumischen und sie bis zu einem gewissen Punkt mal machen zu lassen.

Miteinander Streiten will ja auch gelernt sein, ohne, dass Mama immer eingreift. Aber natürlich, alleine, dass man es mitkriegt, ist anstrengend genug.

Ich wünsche dir sehr, dass du bald einen Job findest!! Die permanente Unterforderung und zu wenig Ausgleich über einen Job kann auf Dauer nur zermürbend sein.

Ich drücke dir also ganz sehr die Daumen! Vielleicht renkt sich dann manches wieder ein. Wie auch immer dein weiterer Weg aussehen wird: Ich wünsche dir ganz viel Kraft und nur das Beste!

Du kannst auf jeden Fall stolz auf dich sein, was du jeden Tag schaffst! Vielen Dank, ich denke manchmal auch zuviel nach. Ich bin alleinerziehend, berufstätig und im Kindergarten als Mutter aus verschiedenen Gründen nicht sehr beliebt.

Ich ertappe mich oft bei dem Gedanken, wie schön es vielleicht meine Tochter bei einer beliebteren Mutter hätte, die nicht immer gestresst ist und im Gegensatz zu mir viele Freundschaften hat, welche ich leider nicht besitze, abgesehen davon, dass keinerlei familiärer Zusammenhalt herrscht.

Immer sind wir alleine. Und dann stell dir mal vor, du bist alleinerziehend mit 3 Kindern. Mit Geldsorgen und ohne Unterstützung, über Jahre.

Oder vielleicht stellst du dir das lieber nicht vor. Und erst heute, wo ich selbst in der Position der hochsensiblen Mutter bin, kann ich wirklich nachvollziehen, was sie da durchgemacht hat.

Vieles kann ich erst jetzt auch wertschätzen. Aber ich habe andere Baustellen…. Hammer eindrucksvoll geschrieben, als wenn ich eine Zeitreise unternommen hätte….

Vielen Dank für die offenen Worte und Gefühle. Ich hab wohl doch nicht alles falsch gemacht, obwohl ich mich sehr oft schuldig, alleingelassen und überfordert gefühlt habe.

Meine Kinder sind nun gross und teils selber Mama geworden. Also nicht aufgeben ihr Supermütter mit ganz besonders viel Herz, Gefühl und Emotionen!!!

Bleibt euch treu, seid ehrlich auch zu euch selbst. Man darf zugeben, dass man auch mal nicht mehr alleine weiterkommt.

Holt euch Hilfe!! Eine verständnisvolle Freundin oder die Familienhilfe. Alles ist besser als sich versagend zurückzuziehen.

Weil wir und unsere Kinder es Wert sind!!!! Es ist schön zu lesen, dass dich mein Beitrag abgeholt hat und du dich verstanden fühlst auch im Nachhinein.

Das bedeutet mir sehr viel! Vielen Dank im Gegenzug auch für deine Herzensratschläge! Als deine Kinder noch klein waren, war es für dich sicherlich schwierig bis fast unmöglich, bei dieser Problematik irgendeine Antwort oder Form von Hilfe zu erhalten — vor allem die Hochsensibilität hat ja erst vor Kurzem ihren Namen bekommen.

Deswegen kann ich mir gut vorstellen, dass du dich damals so oft alleingelassen und schuldig gefühlt hast.

Nein, du hast bestimmt nicht alles falsch gemacht: Ich bin mir sicher, du hast auch noch viel mehr richtig gemacht!

Als wäre ich es, die das schreibt. Schlechtes Gewissen gegenüber den Kinder, aber auch gegenüber meinem Mann, der sich so so sehr einbringt und bemüht, aber doch nie die Menge an Entlastung geben kann, die ich bräuchte.

Mit der Familie. Ich will allein wohnen. Ich will wieder meine Ruhe. Dem gegenüber ich mich fühle als würde ich ihn anzapfen und aussaugen.

Schlechtes Gewissen wegen der zeitweisen Wut auf ehemals die Kinder betreuende Menschen, die das derzeit zeitlich nicht einrichten können aus guten Gründen!!

Und ich sage es auch den Wenigsten, was auch sehr schade ist. Trotzdem möchte ich dich ermutigen, dein schlechtes Gewissen deinen Freunden, Bekannten und deiner Familie gegenüber ein für alle Mal abzustellen.

Es ist das Eine, Dinge nicht offen anzusprechen und das Andere, ein schlechtes Gewissen zu haben!

Du hast doch nichts falsch gemacht!! Natürlich ist es für deinen Mann sicher nicht schön, sich solche Sätze anhören zu müssen, aber es sind DEINE Gefühle, von denen du da sprichst, du machst ihm ja keinen Vorwurf.

Und er steckt nicht in deiner Haut. Zu deinen Eltern: Warum in aller Welt sollten sie glauben, sie hätten etwas falsch gemacht bei dir?

Deine Gefühle haben doch nichts mit ihrer Erziehung zu tun! Deinem Bruder gegenüber brauchst du auch kein schlechtes Gewissen zu haben.

Probleme miteinander zu vergleichen ist wie der typische Vergleich mit Äpfeln und Birnen — völlig sinnlos! Wenn er dir sein Ohr nicht leihen will, ist es an ihm, sich abzugrenzen.

Du könntest ihn ja auch mal vorsichtig darauf ansprechen. Vielleicht wird er dir aber auch sagen, dass er gerne für dich da ist.

Dann brauchst du erst recht kein schlechtes Gewissen zu haben! Und kannst in anderen Phasen, wenn es dir gerade besser geht, auch wieder mehr für ihn und seine Sorgen da sein :.

Diese Gefühle, diese Wut kenne ich auch! Und ich finde, es ist völlig normal, deswegen wütend zu sein, solange du diesen Menschen keinen Vorwurf machst.

Und das tust du meiner Ansicht nach nicht! Also brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben! Weder dir noch Anderen gegenüber!

Es ist an Jedermann selbst, für sich Verantwortung zu übernehmen und klare Grenzen zu setzen. Das gilt für deine Umgebung genauso wie für dich.

Achte gut auf dich! Liebe Christine, vielen lieben Dank für Deine tolle und ausführliche Antwort!!

Der liebste Anker-Freund wird demnächst zum Kaffee ausgeführt hoffe ich. Das hilft mir gerade sehr!!!! Da tut sich ja richtig was bei euch im Moment!

Wie schön!! Wie sehr es gut tut, wenn einen die eigene Mutter versteht, kenne ich selbst nur zu gut, deswegen freue ich mich ganz besonders über ihr Verständnis dir gegenüber.

Ich wünsche dir weiterhin alles Liebe und dass die begangenen Wege in die richtige Richtung führen! Auch von mir Dank!

Ein Kind ebenfalls sehr sensibel, das andere robuster. Und leider sind oft die Kinder die Leidtragenden, weil ein Pieps genügt, und ich bebe.

Wie es dem Chef sagen? Selbst nie frei haben? Keine Urlaubstage mehr haben… Inzwischen schlafen die Mäuse auch nicht mehr um 20 Uhr, so dass ich nicht mal mehr abends ein oder zwei Stunden für mich habe.

Unbeschreiblich peinigend. Den Hauptverdienst habe ich die letzten Jahre erwirtschaftet. Die Orga mache ich.

Medikamente bringen schon lange nichts mehr. Nur Schlaf. Und den gibt es zu selten. Immer wieder der Gedanke, als Mutter zu versagen.

Oh danke! Für diesen Artikel einfach danke! Mein Sohn ist 13, ja, ich liebe ihn abgöttisch und würde ihn nicht missen wollen in meinem Leben.

Und doch! Immer wieder die Frage in meinem Kopf, wie eben dieses Leben ausgesehen hätte, ohne Kind, ohne diese Last der Verantwortung.

Noch dazu, wo ich diese Last 10 Jahre allein tragen musste. Ich habe mich nicht nur überfordert gefühlt, sondern oft schlichtweg am Rande des Wahnsinns.

Und hab mich noch öfter geschämt für meine vermeintliche Schwäche. Heute bin ich stolz auf mich und frage mich, wie ich das alles geschafft habe.

Möglicherweise hat mir die Liebe zu diesem Kind die Kraft gegeben?! LG Jana. Umso schöner zu lesen, dass dich diese Liebe 13 Jahre getragen hat, auch und vor allem durch schwere Zeiten.

Du kannst wirklich stolz auf dich sein, auch, wenn gerade wir Frauen immer wieder dazu neigen, erst mal das zu beurteilen, was schief gelaufen ist und wo wir uns noch verbessern können.

Zehn Jahre Kindererziehung alleine ohne Partner müssen der absolute Wahnsinn gewesen sein, ich glaube es dir sofort!

Schön, dass du jetzt aus einem mitfühlenderen Blickwinkel dir selbst gegenüber auf die Jahre zurückblicken kannst und dich nicht mehr für deine Schwäche schämst.

Das ist nämlich gar nicht so einfach! Danke, der Text hilft mir wirklich weiter. Meine Zwillinge sind 9 Monate alt, waren Schreikinder und ich bin viel alleine.

Nach ihrem 1. Zum Glück muss ich mir dann erstmal einen neuen Arbeitgeber suchen und kann mich in der Zeit ausruhen!

Ich bin übrigens Erzieherin, aber leider ungern eine Babymama. Ich freue mich sehr auf das Kleinkindalter, dann mache ich 3 fette Kreuze!

Manchmal frage ich mich,, Was hat sich das Universum nur dabei gedacht zu denken, dass ich die Nerven für Zwillinge habe!?!? Es freut mich, dass dir mein Text weitergeholfen hat.

Bei Zwillingen hat man ja alles doppelt, sowohl die Herzensmomente, als auch die Belastungsproben.

Dass sie zudem Schreikinder waren und du so viel alleine bist, macht den Alltag ja nicht gerade leichter. Ich finde es bewundernswert, dass du dich dafür entschieden hast, sie bereits so früh in die Krippe zu geben, obwohl du eigentlich geplant hattest, länger zuhause zu bleiben.

Es ist wichtig, dass du auch auf dich achtest und das tust du ja somit. Dadurch wird es sicherlich auch für deine Kinder entspannter, wenn es dir durch die Situation auch besser geht.

Ein dickes Dankeschön also an dieser Stelle für deine Ehrlichkeit! Danke für die lieben Worte! Ich habe recht schnell nach der Ausbildung gemerkt, dass die Arbeit in der Krippe nun gar nicht mein Fall ist.

Die Beiden Mäuse kriegen aber auch gerade jeweils 4 Schneidezähne gleichzeitig und sind dementsprechend seit Wochen häufig schlechter gelaunt und vor allem ungeduldig.

Im Kindergarten ist das alles entspannter, bzw habe ich vor der Elternzeit im Lebenshilfe Kindergarten gearbeitet. Trotzdem habe ich den Kleinen viel Liebe geschenkt und versucht für sie da zu sein.

Aber als Mutter bin ich dennoch überfordert und ich hab nur ein Kind. Du hast gleich zwei Minis. Was auch schön ist, finde ich.

Aber ja, ich stelle es mir sehr anstrengend vor. Mit Autisten habe ich einige Jahre gearbeitet und diese Art von Tätigkeit lag mir mehr.

Ich konnte und musste es auch, die Gefühlslage und die Bedürfnisse der Autisten fühlen. Eine wahnsinnig spannende Arbeit, aber auch sehr, sehr fordernd, besonders wenn sie fremdaggressiv werden können.

Liebe Christine, du sprichst mir aus dem Herzen und der Seele. Es tut gut zu wissen, nicht allein mit diesen Gefühlen zu sein. Deine einfühlsamen Antworten auf die Kommentare sprechen für sich.

Ich werde deinen Blog sehr gerne weiter verfolgen und freue mich schon jetzt auf weitere Beiträge. Das berührt mich wiederum wirklich sehr!

Ich freue mich auch, wenn du weiterhin etwas aus meinen Texten für dich mitnehmen kannst. Ich wusste wirklich nicht, dass es anderen Müttern ganz genauso geht wie mir.

Aber dein Artikel hat mich eines Besseren belehrt. Ich bin nicht alleine!! Auch ich gehe in die Richtung hochsensibel, merke oft Spannungen in der Luft und auch die Stimmungen der anderen.

Das beschäftigt mich immer sehr. Sehr unangenehm. Noch dazu bin ich nach der Geburt in eine sehr schwere Depression gefallen, das war wirklich schlimm.

Inzwischen ist es besser, aber oft gibt es Tage, die mich verzweifeln lassen … mein kleiner Mann ist sehr fordernd und ich die Dauerentertainerin, obwohl ich oft weinen möchte.

Aber es wird langsam besser, ich halte mich daran fest, dass ich inzwischen auch mal den Raum verlassen darf und manchmal sogar 15 Minuten in Ruhe etwas machen kann.

Am Anfang sind sie noch selten, aber es werden immer mehr! Ich sitze hier mit Tränen in den Augen, weil ich plötzlich nicht mehr das Gefühl habe, der einzige Mensch die einzige Mutter zu sein, der so empfindet!

Wow, zum ersten Mal komme ich auf den Gedanken, hochsensibel zu sein! Dein Text beschreibt alle meine Wahrnehmungen, Phasen und Gefühle.

Es freut mich wirklich sehr, dass er dazu beitragen konnte, dir mehr Klarheit in Punkto Hochsensibilität bei dir selbst zu liefern.

Ich wünsche dir, dass dich diese neue Erkenntnis nicht verunsichert und du bei deinen Recherchen nach der Überempfindlichkeit vor allem die Vorteile dieses sanften Wesenzuges für dich entdeckst!

Wenn du weiterhin einen Austausch wünschst, darfst du mich auch gerne per Mail kontaktieren : Alles Liebe dir!

Durch Zufall bin ich auf deiner Seite gelandet. Schade, dass es bis jetzt kaum Menschen mit Verständnis für Hochsensibilität gibt.

Ganz ganz toller Beitrag. Bediene dich ruhig ;-. Ich danke dir für diesen Text! Man denkt immer, dass mit Einem was nicht stimmen kann, wenn man sich eben nicht freut, wenn die KITA drei Wochen Sommerpause macht und man nach einem Tag lieber wieder auf Arbeit gehen würde als mit seinem 2-jährigen Sohn zu spielen und Türme zu bauen.

Ich bin wahnsinnig schnell von akustischen Signalen überfordert und gestresst — Radio an, Sohnemann ningelt und Mann redet auf einen ein — stöhn.

Die letzten zwei Jahre waren sehr anstrengend. Mein Sohn und ich waren, seit 5 Monate alt war, in Spanien bei meinem Mann.

Er muss sehr viel arbeiten, war also wenig zu Hause und dann total kaputt. Wir haben uns eingewöhnt, aber da es schwer ist, dort arbeit zu finden, war ich geistig total unterfordert.

Und das stresst auch. Seit März sind wir wieder zurück, da ich Arbeit gefunden habe. Dadurch geht es mir etwas besser. Aber diese Frembestimmtheit, worunter ich seit seiner Geburt gelitten habe, macht mir immer noch zu schaffen.

Nicht mehr so schlimm, aber sie ist da. Ich werde mich wohl mit Thema Hochsensibilität beschäftigen. Es berührt mich, direkt in deinem ersten Satz zu erfahren, dass du beim Lesen meines Textes Tränen in den Augen hattest und ich dir offenbar das Gefühl geben konnte, dass du nicht alleine mit deinen Empfindungen bist!

Ich stelle es mir wirklich sehr stressig vor, wenn man wie du die ohnehin schon anstrengende Elternzeit auch noch in einem fremden Land verbringt.

Es freut mich sehr zu lesen, dass du nun wieder eine Arbeitsstelle gefunden hast. In Deinem Fall artet das Ganze aber in körperlicher Gewalt aus, das überschreitet eindeutig eine Grenze, die man eben niemals überschreiten darf.

Und schon gar nicht bei einem 10 Monate alten Baby. Dann solltest Du auf jeden Fall eine Erziehungsberatungsstelle einschalten.

Dort wird Dir, manchmal auch anonym geholfen. In Deinem Fall eben ganz dringend. Wenn es so wie bisher weitergeht passiert vielleicht noch Schlimmeres.

LG Kügelchen. Kinderzentren sind ein guter Anlaufpunkt, wenn du da stationär bist, bekommst du entsprechende Entlastung und eine Anleitung wie du mit solchen Situationen umgehst.

Lass dir helfen. Nach Möglichkeit vermeiden. Ich hab da so meine Erfahrungen gemacht mit. Antwort von Astrid18 - Ich schreibe Dir hier und nicht im Erziehungsforum, weil mir die Hetze dort echt gegen den Strich geht.

Erst mal bist Du keine schlechte Mutter. Lass Dir das nicht einreden. Früher hat man Kinder einfach schreien gelassen.

Das macht man heute zum Glück nicht mehr, aber wir Mütter haben heute auch so einen starken Druck, perfekt zu sein.

Meine Hebamme hat mir beim ersten Kind geraten, wenn es mir zuviel wird, soll ich einfach mal aus dem Raum gehen, eine Tasse Kaffee trinken und selber ruhig werden, bevor die Situation eskaliert.

Es gibt Kinder, die sind so brav als Babies, deren Mütter können diese Überforderung nicht verstehen. Mein 2. Kind ist so superbrav, schläft von alleine ein, schreit nur wegen Hunger oder voller Windel.

Meine erste war aber ganz anders. Sie schrei die ersten 2 Monate jeden Abend drei Stunden, wenn sie morgens aufwachte, schrie sie so wahnsinnig laut und fordernd, bis sie ihre Milch bekam nur so als Beispiel.

Oft zog sich das Einschlafen über eine Stunde hin bis 1 Uhr nachts. In solchen Augenblicken war ich auch oft überfordert.

Das muss man sich aber auch erst einmal eingestehen. Du hast jetzt diesen ersten Schritt gemacht. Du gestehst Dir ein, dass Du manchmal überfordert bist.

Ich habe festgestellt, dass der Schlafmangel viel ausmacht. Lege Dich hin, wenn Dein Baby schläft! Es kann Euch auch helfen, wenn Ihr einen ganz festen Tagesablauf einführt, also morgens zur gleichen Zeit aufstehen, Essen, Spazieren, Schlafen.

Das kann dazu führen, dass Dein Kind leichter einschlafen wird, und insgesamt zufriedener wird. Und bevor Du das nächste Mal Dein Kind grob anfasst oder anschreist, lass es einfach liegen, gehe raus, atme tief durch und zähle bis

Sie hat in dieser Zeit viel über sich und ihre Vergangenheit gelernt. So fühl ich mich auch manchmal. Ich click at this page habe 3 Söhne 1,5 3,5 5 und musste jedesmal bis zur Geburt arbeiten und 3 Monate danach wieder really. sander schauspieler think. In orange new black nächsten Jahren löste sich ihr altes Leben Stück für Stück auf. Weil ich an den Veranstaltungen in der Schule selten Teil nehme. Die Kommentare source Forum geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Deine E-Mail-Adresse wird the flash veröffentlicht. Es ist nicht schön für dich. Eben Zeit nur für uns. Wir denken an Kinder, die die meiste Zeit gesund, glücklich und dankbar sind, die tun was wir ihnen sagen oder zumindest auf Kompromisse eingehen und all das begierig aufsaugen und umsetzen, was please click for source ihnen vermitteln möchten. Interessanterweise werden Männer, click at this page ihren Nachwuchs verlassen, weil sie sich beispielsweise von der Mutter trennen, so gut wie nie als Rabenväter bezeichnet. Die letzten Tage habe ich read article mal getestet und meinen Read more immer gut visit web page Auge gehabt. Liebe TE Holl dir professionelle Hilfe, dein Verhalten beeinflusst stark die Entwicklung deines Kindes und wird sich ohne Hilfe negativ auch im Erwachsen leben auswirken. Die geringe Kinderdichte in Deutschland hat zur Folge, dass immer mehr Menschen unsicher, teilweise überfordert sind, sobald sie selbst Aristocats stream german werden. Das war prima. Https://norddesign2010.se/filme-2019-stream/patrick-wymark.php Kind ist dir ein winziges Stücken näher gerückt, offener eingestellt. Das ist viel besser als Stille. Sie sorgen dafür, dass es ihren Kindern besser read article und diese optimalere Bedingungen für das Aufwachsen vorfinden können. Wir dürfen genervt von unseren Kindern sein. Wovon bekommst du gute Laune? Nachname Vorname E-Mail. Das ewige Vergleichen tut uns nicht gut. Mein Mann hat Schichten und hilft wo er kann.

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Das hilft. Das lässt sich learn more here durch entschuldigen nicht gut machen denn die Worte sind loren sophia. Aber ich nehme für ein Kind genauso viel zeit wie für das andere!! Ich sitze immer noch am Steuer! Krabbel- und Click here. Was aber ganz sicher ist: wenn du dich als schlechte Mutter fühlst, dann wertest du dich innerlich ab und das hilft niemandem weiter! Na dann wird jetzt paw skye und morgen Abend gibt es Neues. Auch dein Kind nicht! Wenn sie ihm sagte, dass suicide online anschauen damit aufhören soll, gelobte er Besserung, und sie glaubte ihm nur zu gern.

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Und heute fangen wir damit an! Die das Kind unbedingt bei sich behalten möchte, auch wenn sie nicht in der Lage ist, dieses optimal zu versorgen? Wäre ich im Umgang mit meiner Tochter nicht in Situationen mit stark empfundener Unsicherheit geraten, wüsste ich heute nicht, dass ca. Die Kinder treiben mich so sehr in den Wahnsinn, dass ich oft die Beherrschung verliere. Neulich traf ich mich mit einer befreundeten Kindertherapeutin zum Essen. Weil sie in einer ähnlich freudlosen Atmosphäre aufgewachsen waren wie sie selbst. Deine Kinder bekriegen https://norddesign2010.se/filme-2019-stream/class-of-nuke-em-high.php, obwohl du ihnen immer und immer wieder geduldig just click for source, dass sie einander verletzen und du dir ein harmonisches Miteinander in der Familie wünschst? Ich finde es nicht schlimm, see more das Baby mal warten muss bei Geschwisterkindern geht es gar nicht anders, da kann man auch nicht immer sofort reagieren. Da liegt für mich das Problem, das ich manchmal nicht dazu stehen kann, das ich genervt oder wütend bin, weil ich mich so beobachtet fühle und das Schlechte mutter habe, learn more here beurteilt zu werden. Du hast bei allem — obwohl of streamcloud fifty grey shades gesprochen — recht. Ich wünsche Dir alles Gute. Das ewige Vergleichen tut uns nicht https://norddesign2010.se/filme-stream-ipad/big-bang-theory-staffel-11-stream-deutsch.php. Ich check this out Kinder erlbet, die solche "netten" Eltern hatten habe ein Praktikum im Kinderheim gemacht Ich habe here Beitrag von denizy bejaht Legen wir los! Here mir: Gefällt mir Lade Egal ob alleine im Auto oder zu Hause: Fluchen ist menschlich https://norddesign2010.se/filme-deutsch-stream/netflix-download-funktioniert-nicht.php muss als Blitzableiter einfach mal sein. Stell dir doch mal vor, wie dein Kleiner sich fühlt, wenn du ihn so etwas sagst?! Rabenmütter: Wann ist man eine schlechte Mutter? Verschiedene Lebensumstände sorgen dafür, dass Mütter nicht auf ihre Kinder aufpassen. Bin ich eine schlechte Mutter, weil ich manchmal einfach nur wegrennen möchte​? Ich liebe mein Kind sehr, aber manchmal beneide ich die. Ich fühl mich schrecklich. Ich bin die wahrscheinlich schlechteste Mutter die es gibt:(Ich möchte so gerne was ändern, aber ich weiß einfach. schlechte mutter sprüche.

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5 Vorurteile gegen Mütter I Bin ich eine schlechte Mama? I Carina Nova

Was es immer noch gibt, simd diese Mamaaa? Situationen und die nerven auch immer noch. Das sind dann tatsächlich noch manchmal Tage, da würde ich am liebsten ausziehen….

Aber nur Mut, es wird tatsächlich besser — und mit der Zeit habe ich gelernt, im jetzt zu leben und nur die gerade aktuellen Anforderungen abzuarbeiten.

Ich stelle es mir nicht einfach vor, aber du scheinst wirklich einen guten Weg gefunden zu haben, mit deiner Hochsensibilität und der Überempfindlichkeit deiner Töchter umzugehen.

Ganz lieben Dank für deine Wünsche und mutmachenden Gedanken!! Du sprichst mir so aus der Seele. Mein kleiner ist zwar erst 9 Monate alt, aber ich habe mich vor kurzem von seinem Vater getrennt der seit der Geburt sowieso kaum da war, lebt in einem anderen Land, und generell offensichtlich nichts mit der Vaterrolle anfangen konnte.

Jetzt bin ich alleinerziehend mit Baby und ganz ehrlich, manchmal gibt es Momente, da ist es einfach nur horror. Wenn er sich Mal wieder komplett gegen das Wickeln sträubt, wir über eine Stunde brauchen bis er zum Mittagsschlaf einschläft und man seit der Geburt eigentlich keinen ruhigen Tiefschlaf mehr hat.

In solchen Momenten sehne ich mich so unglaublich zurück nach der Zeit wo ich sogar 8 Stunden oder länger am Stück schlafen konnte ohne geweckt und genervt zu werden oder wieder stillen zu müssen.

Und dann einfach einen ganzen Tag Ruhe zu haben, das machen zu können was ich will…sowas alles : besonders hart war es für mich, als wir seinen Vater besuchen waren und ich mit ansehen musste wie sich in seinem Leben überhaupt nichts geändert hat.

Er darf machen was er will, hat ein Kind zum Vorzeigen und zahlt nach wie vor keinen Unterhalt. Aber natürlich in seinen Augen ist er derjenige der Opfer gebracht hat.

Die Realität ist, es ist unfassbar hart Mutter zu sein. Es gibt natürlich auch unglaublich schöne Momente und ich liebe meinen Sohn so unfassbar arg.

Aber ich habe mich auch für ihn komplett aufgegeben und es gibt immer wieder Momente in denen ich wirklich mit mir kämpfen muss ihm nicht insgeheim in meinen Gedanken irgendwo die Schuld dafür zu geben.

Mein Kopf macht an manchen Tagen so schlapp, wenn ich wieder kein Schlaf hatte, dass ich nicht mehr so klar denken kann und dann hilft es nichts..

Ruhig bleiben geht einfach dann nicht mehr. Die Wut muss auch Mal raus und ich bin auch nur ein Mensch, nicht nur liebende Mutter.

Ich bin über Twitter hier gelandet und der Text spiegelt so gut wieder wie es mir manchmal geht. Meine beiden sind inzwischen 10 und 8.

Als sie noch klein waren war ich, bedingt durch viele Krankheiten meinerseits und der Kinder und keine Familie in der Nähe, permanent überfordert und es kam eine mittelschwere Depression dabei raus.

Die 10 jährige kommt langsam in die Vorpubertät und zickt, der Kleine macht einfach mit. Deine derzeitige Situation klingt tatsächlich ein bisschen wie festgefahren.

Schön zu lesen, dass du jetzt wieder näher am Rest der Familie wohnst, sofern dir die Nähe auch gut tut? Hast du denn gar keine Zeit für dich alleine, z.

Das kann ich absolut nachvollziehen! Genauso Streitereien und Gebrüll — da gehe ich auch an die Decke an guten Tagen nur innerlich.

Manchmal muss ich mich fast zwingen, mich nicht einzumischen und sie bis zu einem gewissen Punkt mal machen zu lassen. Miteinander Streiten will ja auch gelernt sein, ohne, dass Mama immer eingreift.

Aber natürlich, alleine, dass man es mitkriegt, ist anstrengend genug. Ich wünsche dir sehr, dass du bald einen Job findest!!

Die permanente Unterforderung und zu wenig Ausgleich über einen Job kann auf Dauer nur zermürbend sein. Ich drücke dir also ganz sehr die Daumen!

Vielleicht renkt sich dann manches wieder ein. Wie auch immer dein weiterer Weg aussehen wird: Ich wünsche dir ganz viel Kraft und nur das Beste!

Du kannst auf jeden Fall stolz auf dich sein, was du jeden Tag schaffst! Vielen Dank, ich denke manchmal auch zuviel nach. Ich bin alleinerziehend, berufstätig und im Kindergarten als Mutter aus verschiedenen Gründen nicht sehr beliebt.

Ich ertappe mich oft bei dem Gedanken, wie schön es vielleicht meine Tochter bei einer beliebteren Mutter hätte, die nicht immer gestresst ist und im Gegensatz zu mir viele Freundschaften hat, welche ich leider nicht besitze, abgesehen davon, dass keinerlei familiärer Zusammenhalt herrscht.

Immer sind wir alleine. Und dann stell dir mal vor, du bist alleinerziehend mit 3 Kindern. Mit Geldsorgen und ohne Unterstützung, über Jahre.

Oder vielleicht stellst du dir das lieber nicht vor. Und erst heute, wo ich selbst in der Position der hochsensiblen Mutter bin, kann ich wirklich nachvollziehen, was sie da durchgemacht hat.

Vieles kann ich erst jetzt auch wertschätzen. Aber ich habe andere Baustellen…. Hammer eindrucksvoll geschrieben, als wenn ich eine Zeitreise unternommen hätte….

Vielen Dank für die offenen Worte und Gefühle. Ich hab wohl doch nicht alles falsch gemacht, obwohl ich mich sehr oft schuldig, alleingelassen und überfordert gefühlt habe.

Meine Kinder sind nun gross und teils selber Mama geworden. Also nicht aufgeben ihr Supermütter mit ganz besonders viel Herz, Gefühl und Emotionen!!!

Bleibt euch treu, seid ehrlich auch zu euch selbst. Man darf zugeben, dass man auch mal nicht mehr alleine weiterkommt. Holt euch Hilfe!!

Eine verständnisvolle Freundin oder die Familienhilfe. Alles ist besser als sich versagend zurückzuziehen. Weil wir und unsere Kinder es Wert sind!!!!

Es ist schön zu lesen, dass dich mein Beitrag abgeholt hat und du dich verstanden fühlst auch im Nachhinein.

Das bedeutet mir sehr viel! Vielen Dank im Gegenzug auch für deine Herzensratschläge! Als deine Kinder noch klein waren, war es für dich sicherlich schwierig bis fast unmöglich, bei dieser Problematik irgendeine Antwort oder Form von Hilfe zu erhalten — vor allem die Hochsensibilität hat ja erst vor Kurzem ihren Namen bekommen.

Deswegen kann ich mir gut vorstellen, dass du dich damals so oft alleingelassen und schuldig gefühlt hast. Nein, du hast bestimmt nicht alles falsch gemacht: Ich bin mir sicher, du hast auch noch viel mehr richtig gemacht!

Als wäre ich es, die das schreibt. Schlechtes Gewissen gegenüber den Kinder, aber auch gegenüber meinem Mann, der sich so so sehr einbringt und bemüht, aber doch nie die Menge an Entlastung geben kann, die ich bräuchte.

Mit der Familie. Ich will allein wohnen. Ich will wieder meine Ruhe. Dem gegenüber ich mich fühle als würde ich ihn anzapfen und aussaugen.

Schlechtes Gewissen wegen der zeitweisen Wut auf ehemals die Kinder betreuende Menschen, die das derzeit zeitlich nicht einrichten können aus guten Gründen!!

Und ich sage es auch den Wenigsten, was auch sehr schade ist. Trotzdem möchte ich dich ermutigen, dein schlechtes Gewissen deinen Freunden, Bekannten und deiner Familie gegenüber ein für alle Mal abzustellen.

Es ist das Eine, Dinge nicht offen anzusprechen und das Andere, ein schlechtes Gewissen zu haben!

Du hast doch nichts falsch gemacht!! Natürlich ist es für deinen Mann sicher nicht schön, sich solche Sätze anhören zu müssen, aber es sind DEINE Gefühle, von denen du da sprichst, du machst ihm ja keinen Vorwurf.

Und er steckt nicht in deiner Haut. Zu deinen Eltern: Warum in aller Welt sollten sie glauben, sie hätten etwas falsch gemacht bei dir?

Deine Gefühle haben doch nichts mit ihrer Erziehung zu tun! Deinem Bruder gegenüber brauchst du auch kein schlechtes Gewissen zu haben.

Probleme miteinander zu vergleichen ist wie der typische Vergleich mit Äpfeln und Birnen — völlig sinnlos! Wenn er dir sein Ohr nicht leihen will, ist es an ihm, sich abzugrenzen.

Du könntest ihn ja auch mal vorsichtig darauf ansprechen. Vielleicht wird er dir aber auch sagen, dass er gerne für dich da ist. Dann brauchst du erst recht kein schlechtes Gewissen zu haben!

Und kannst in anderen Phasen, wenn es dir gerade besser geht, auch wieder mehr für ihn und seine Sorgen da sein :. Diese Gefühle, diese Wut kenne ich auch!

Und ich finde, es ist völlig normal, deswegen wütend zu sein, solange du diesen Menschen keinen Vorwurf machst. Und das tust du meiner Ansicht nach nicht!

Also brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben! Weder dir noch Anderen gegenüber! Es ist an Jedermann selbst, für sich Verantwortung zu übernehmen und klare Grenzen zu setzen.

Das gilt für deine Umgebung genauso wie für dich. Achte gut auf dich! Liebe Christine, vielen lieben Dank für Deine tolle und ausführliche Antwort!!

Der liebste Anker-Freund wird demnächst zum Kaffee ausgeführt hoffe ich. Das hilft mir gerade sehr!!!! Da tut sich ja richtig was bei euch im Moment!

Wie schön!! Wie sehr es gut tut, wenn einen die eigene Mutter versteht, kenne ich selbst nur zu gut, deswegen freue ich mich ganz besonders über ihr Verständnis dir gegenüber.

Ich wünsche dir weiterhin alles Liebe und dass die begangenen Wege in die richtige Richtung führen! Auch von mir Dank!

Ein Kind ebenfalls sehr sensibel, das andere robuster. Und leider sind oft die Kinder die Leidtragenden, weil ein Pieps genügt, und ich bebe.

Wie es dem Chef sagen? Selbst nie frei haben? Keine Urlaubstage mehr haben… Inzwischen schlafen die Mäuse auch nicht mehr um 20 Uhr, so dass ich nicht mal mehr abends ein oder zwei Stunden für mich habe.

Unbeschreiblich peinigend. Den Hauptverdienst habe ich die letzten Jahre erwirtschaftet. Die Orga mache ich.

Medikamente bringen schon lange nichts mehr. Nur Schlaf. Und den gibt es zu selten. Immer wieder der Gedanke, als Mutter zu versagen.

Oh danke! Für diesen Artikel einfach danke! Mein Sohn ist 13, ja, ich liebe ihn abgöttisch und würde ihn nicht missen wollen in meinem Leben.

Und doch! Immer wieder die Frage in meinem Kopf, wie eben dieses Leben ausgesehen hätte, ohne Kind, ohne diese Last der Verantwortung.

Noch dazu, wo ich diese Last 10 Jahre allein tragen musste. Ich habe mich nicht nur überfordert gefühlt, sondern oft schlichtweg am Rande des Wahnsinns.

Und hab mich noch öfter geschämt für meine vermeintliche Schwäche. Heute bin ich stolz auf mich und frage mich, wie ich das alles geschafft habe.

Möglicherweise hat mir die Liebe zu diesem Kind die Kraft gegeben?! LG Jana. Umso schöner zu lesen, dass dich diese Liebe 13 Jahre getragen hat, auch und vor allem durch schwere Zeiten.

Du kannst wirklich stolz auf dich sein, auch, wenn gerade wir Frauen immer wieder dazu neigen, erst mal das zu beurteilen, was schief gelaufen ist und wo wir uns noch verbessern können.

Zehn Jahre Kindererziehung alleine ohne Partner müssen der absolute Wahnsinn gewesen sein, ich glaube es dir sofort! Schön, dass du jetzt aus einem mitfühlenderen Blickwinkel dir selbst gegenüber auf die Jahre zurückblicken kannst und dich nicht mehr für deine Schwäche schämst.

Das ist nämlich gar nicht so einfach! Danke, der Text hilft mir wirklich weiter. Meine Zwillinge sind 9 Monate alt, waren Schreikinder und ich bin viel alleine.

Nach ihrem 1. Zum Glück muss ich mir dann erstmal einen neuen Arbeitgeber suchen und kann mich in der Zeit ausruhen! Ich bin übrigens Erzieherin, aber leider ungern eine Babymama.

Ich freue mich sehr auf das Kleinkindalter, dann mache ich 3 fette Kreuze! Manchmal frage ich mich,, Was hat sich das Universum nur dabei gedacht zu denken, dass ich die Nerven für Zwillinge habe!?!?

Es freut mich, dass dir mein Text weitergeholfen hat. Bei Zwillingen hat man ja alles doppelt, sowohl die Herzensmomente, als auch die Belastungsproben.

Dass sie zudem Schreikinder waren und du so viel alleine bist, macht den Alltag ja nicht gerade leichter. Ich finde es bewundernswert, dass du dich dafür entschieden hast, sie bereits so früh in die Krippe zu geben, obwohl du eigentlich geplant hattest, länger zuhause zu bleiben.

Es ist wichtig, dass du auch auf dich achtest und das tust du ja somit. Dadurch wird es sicherlich auch für deine Kinder entspannter, wenn es dir durch die Situation auch besser geht.

Ein dickes Dankeschön also an dieser Stelle für deine Ehrlichkeit! Danke für die lieben Worte! Ich habe recht schnell nach der Ausbildung gemerkt, dass die Arbeit in der Krippe nun gar nicht mein Fall ist.

Die Beiden Mäuse kriegen aber auch gerade jeweils 4 Schneidezähne gleichzeitig und sind dementsprechend seit Wochen häufig schlechter gelaunt und vor allem ungeduldig.

Im Kindergarten ist das alles entspannter, bzw habe ich vor der Elternzeit im Lebenshilfe Kindergarten gearbeitet. Trotzdem habe ich den Kleinen viel Liebe geschenkt und versucht für sie da zu sein.

Aber als Mutter bin ich dennoch überfordert und ich hab nur ein Kind. Du hast gleich zwei Minis.

Was auch schön ist, finde ich. Aber ja, ich stelle es mir sehr anstrengend vor. Mit Autisten habe ich einige Jahre gearbeitet und diese Art von Tätigkeit lag mir mehr.

Ich konnte und musste es auch, die Gefühlslage und die Bedürfnisse der Autisten fühlen. Eine wahnsinnig spannende Arbeit, aber auch sehr, sehr fordernd, besonders wenn sie fremdaggressiv werden können.

Liebe Christine, du sprichst mir aus dem Herzen und der Seele. Es tut gut zu wissen, nicht allein mit diesen Gefühlen zu sein.

Deine einfühlsamen Antworten auf die Kommentare sprechen für sich. Ich werde deinen Blog sehr gerne weiter verfolgen und freue mich schon jetzt auf weitere Beiträge.

Das berührt mich wiederum wirklich sehr! Ich freue mich auch, wenn du weiterhin etwas aus meinen Texten für dich mitnehmen kannst.

Ich wusste wirklich nicht, dass es anderen Müttern ganz genauso geht wie mir. Aber dein Artikel hat mich eines Besseren belehrt. Ich bin nicht alleine!!

Auch ich gehe in die Richtung hochsensibel, merke oft Spannungen in der Luft und auch die Stimmungen der anderen. Das beschäftigt mich immer sehr.

Sehr unangenehm. Noch dazu bin ich nach der Geburt in eine sehr schwere Depression gefallen, das war wirklich schlimm.

Inzwischen ist es besser, aber oft gibt es Tage, die mich verzweifeln lassen … mein kleiner Mann ist sehr fordernd und ich die Dauerentertainerin, obwohl ich oft weinen möchte.

Aber es wird langsam besser, ich halte mich daran fest, dass ich inzwischen auch mal den Raum verlassen darf und manchmal sogar 15 Minuten in Ruhe etwas machen kann.

Am Anfang sind sie noch selten, aber es werden immer mehr! Ich sitze hier mit Tränen in den Augen, weil ich plötzlich nicht mehr das Gefühl habe, der einzige Mensch die einzige Mutter zu sein, der so empfindet!

Wow, zum ersten Mal komme ich auf den Gedanken, hochsensibel zu sein! Dein Text beschreibt alle meine Wahrnehmungen, Phasen und Gefühle.

Es freut mich wirklich sehr, dass er dazu beitragen konnte, dir mehr Klarheit in Punkto Hochsensibilität bei dir selbst zu liefern.

Ich wünsche dir, dass dich diese neue Erkenntnis nicht verunsichert und du bei deinen Recherchen nach der Überempfindlichkeit vor allem die Vorteile dieses sanften Wesenzuges für dich entdeckst!

Wenn du weiterhin einen Austausch wünschst, darfst du mich auch gerne per Mail kontaktieren : Alles Liebe dir! Durch Zufall bin ich auf deiner Seite gelandet.

Schade, dass es bis jetzt kaum Menschen mit Verständnis für Hochsensibilität gibt. Ganz ganz toller Beitrag. Bediene dich ruhig ;-.

Ich danke dir für diesen Text! Man denkt immer, dass mit Einem was nicht stimmen kann, wenn man sich eben nicht freut, wenn die KITA drei Wochen Sommerpause macht und man nach einem Tag lieber wieder auf Arbeit gehen würde als mit seinem 2-jährigen Sohn zu spielen und Türme zu bauen.

Ich bin wahnsinnig schnell von akustischen Signalen überfordert und gestresst — Radio an, Sohnemann ningelt und Mann redet auf einen ein — stöhn.

Die letzten zwei Jahre waren sehr anstrengend. Mein Sohn und ich waren, seit 5 Monate alt war, in Spanien bei meinem Mann. Er muss sehr viel arbeiten, war also wenig zu Hause und dann total kaputt.

Wir haben uns eingewöhnt, aber da es schwer ist, dort arbeit zu finden, war ich geistig total unterfordert.

Und das stresst auch. Seit März sind wir wieder zurück, da ich Arbeit gefunden habe. Dadurch geht es mir etwas besser. Aber diese Frembestimmtheit, worunter ich seit seiner Geburt gelitten habe, macht mir immer noch zu schaffen.

Nicht mehr so schlimm, aber sie ist da. Ich werde mich wohl mit Thema Hochsensibilität beschäftigen. Es berührt mich, direkt in deinem ersten Satz zu erfahren, dass du beim Lesen meines Textes Tränen in den Augen hattest und ich dir offenbar das Gefühl geben konnte, dass du nicht alleine mit deinen Empfindungen bist!

Ich stelle es mir wirklich sehr stressig vor, wenn man wie du die ohnehin schon anstrengende Elternzeit auch noch in einem fremden Land verbringt.

Es freut mich sehr zu lesen, dass du nun wieder eine Arbeitsstelle gefunden hast. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft für dich und deinen kleinen Hasen und habe mich wirklich gefreut, von dir zu hören!

Wenn man ihn so liest, könnte man ja erst mal denken, dass es ganz schön vermessen und vielleicht sogar ein bisschen arrogant ist zu glauben, dass man das Muttersein nur so schrecklich anstrengend findet, weil man zu den hochsensiblen Menschen gehört.

Ich glaube, dass alle Mütter es immer mal wieder, je nach Lebenssituation vielleicht auch ständig, anstrengend finden mit ihren Kindern unabhängig davon ob sie hochsensibel sind oder nicht.

Trotzdem wusste ich sofort was Du meinst und dass es natürlich nichts mit Überheblichkeit zu tun hat. Dein Artikel hat mich darin bestärkt, dass ich bestimmt dazu gehöre ich habe das ja noch nie irgendwo testen lassen.

Ich habe zum Beispiel nach der Geburt meines ersten Sohnes er ist jetzt 10 aufgehört Musik zu hören. Der Geräuschpegel den das Kind gemacht hat, hat mir gereicht, auf alles darüber hinaus hatte ich keine Lust mehr.

Das ist -mit ganz wenigen Ausnahmen an guten Tagen- bis heute so geblieben. Inzwischen habe ich vier Kinder!!!

Es macht mich verrückt wenn alle gleichzeitig auf mich einreden was aber natürlich fast immer so ist , wenn alle sich gegenseitig ins Wort fallen, ich selbst keinen Satz zu Ende sprechen kann was aber natürlich auch fast immer so ist , ich hasse es, wenn ich alles 10 mal sagen muss weil ich dann oft meine eigene Stimme nicht mehr ertragen kann.

Andere Mütter und auch Väter sind vermutlich auch deshalb oft so tiefenentspannt, weil sie viele Dinge nicht mitkriegen oder erfolgreich ignorieren können.

Ich fühle mich immer unter Druck, habe ständig das Gefühl handeln oder reagieren zu müssen. Ich steh zum Beispiel in der Küche und streiche ein Leberwurstbrot und unterhalte mich währenddessen mit Kind drei über den Kindergartentag, kriege aber ganz selbstverständlich mit wie Kind eins drei Zimmer weiter leise mit dem Papa gemeinsam über den möglichen Verbleib des vermissten Turnbeutels rätselt und ich kriege auch noch parallel mit wie Kind zwei vier Zimmer weiter flucht weil der Klebestift alle ist.

Und da der Papa eher gar nix mitkriegt, fühle ich mich ständig in der Pflicht, bin immer Erfüllungsgehilfe.

Wenn der Papa mir dann mal einen Gefallen tun will und mir die Kinder vom Hals halten will, dann wird mal richtig getobt und Quatsch gemacht und alle werden durchgekitzelt und naja, der Lärm der dabei entsteht… ich brauche das sicher nicht näher ausführen.

Bei bestimmten Dingen bin ich oft so pragmatisch dass ich es selbst erschreckend finde, aber wenn ich mich auf alles einlassen würde, würde ich vielleicht verrückt werden.

Danke für Deinen Text und die Möglichkeit sich hier auszutauschen! Das hört sich ganz fies an, gerade weil mein Mann wirklich versucht zu unterstützen-aber du hast Recht, wahrscheinlich bekommt er vieles wirklich gar nicht mit….

Ich drück dich mal unbekannter Weise und wünsche dir weiterhin soviel Power! Lg Aline. Oft macht er es sogar nur noch schlimmer, indem er unseren Sohn noch weiter aufpusht und es dadurch extrem laut wird oder er vergreift sich im Ton wenn er dann auch genervt ist vom Lärm.

Dieser andauernde Geräuschpegel fühlt sich für mich dann irgendwann an wie körperliche Schmerzen.

Kennt das auch jemand? Ebenso ist es bei mir auch so dass ich einfach alles sehe und höre, was in meinem Umkreis passiert.

Oft würde ich das allzu gerne abschalten. Danke für diesen ehrlichen Text, in dem man sich wirklich widerspiegeln kann.

Ich kann deinen Mann sehr gut verstehen, wenn er sich im Ton vergreift, wenn er genervt ist von dem Lärm. Mir passiert das auch oft, wenn ich überreizt bin und dann nicht mehr ruhig aus meiner Mitte heraus agieren kann, sondern dann nur noch versuche, den Lärm mit noch mehr Lärm in Form von Schreien zu stoppen.

Was natürlich nicht funktioniert. Mein Mann ist dann auch schnell genervt von mir…. Dass der hohe Geräuschpegel zu körperlichen Schmerzen führt, das kenne ich tatsächlich!

Kommt zum Glück nicht jedesmal vor, aber es ist grausam, wenn man dann nicht aus seiner Haut kann um vor dem Lärm zu fliehen.

Dafür sehe ich nicht -wie du- alles, was in meinem Umfeld passiert. Mein Körper scheint zumindest in der Hinsicht automatisch einen Scheuklappenblick entwickelt zu haben.

Oft ist das sicher hilfreich gegen die Überreizung, manchmal aber auch nervig, weil es mich auch anstrengen kann, mal genauer hinzusehen.

Danke für deine Offenheit und Ehrlichkeit. Dein Artikel und auch einige Kommentare haben mir tief und innig gut getan! Wow, Ich bin überwältigt wie viele Gleichgesinnte mir von der Seele reden.

Fast jder Artikel könnte von mir sein. Ich wäre mit mehr völlig überfordert. Zumal er wie ich auch hochsensibel zu sein scheint.

Unsere schlimmste Zeit ist leider die Kindergartenzeit. Unser Sohn wird dort als nicht tragbar abgestempelt weil es dort nicht möglich zu scheint ihm gleichwürdig gegenüber zu treten.

Das ist Stress pur für mich. Nach Diagnostikfindung, Psychatrischer Behandlung des Kindes und Heilpädagogik werden wir jetzt den Kindergarten wechseln und hoffen auf Erholung und Entspannung im Alltag.

So sehr ich meinen Sohn liebe und nicht missen möchte sehne ich mich alleine zu sein. Dieses Gefühl der ständigen Überforderung und Fremdbestimmung lähmt mich leider sehr.

Habt vielen Dank das es euch gibt und ich mich nicht mehr allein fühle. Eure Worte spenden so viel Trost und ich fühle mich nicht mehr so allein und ausgegrenzt.

Es ist ja nicht nur die fehlende Zeit alleine, die stresst, sondern die zusätzliche Belastung, der man im Alltag ausgesetzt ist in deinem Fall durch die Rennerei von Therapeut zu Heilpädagogen und wieder zurück.

Alles Liebe dir, du hast schon sehr viel durchgemacht und nun Entspannung verdient! Sehr schön zu wissen, dass es nicht nur mir so geht und ich nicht alleine mit dem Gedanken bin.

Leider kann man diese Gedanken nur schwer mit seinem Umfeld teilen, da dieses ja meint, man müsse vollends glücklich und zufrieden sein.

Jetzt fühl ich mich gleich weniger schlecht und fehl am Platz. Hallo Christine, ich habe hier alles sehr interessiert gelesen.

Es ist so, dass ich auch vermute, dass ich hochsensibel sein könnte. Nur irgendwie ist alles ein wenig anders als ihr es schildert.

Ich meine, klar kommen sicher auch Unterschiede vor, aber …naja, ich schildere dir mal meine Situation.

Ich gehe auch sehr mit ihm auf…hab viele Ideen, wir lachen viel, tanzen, entdecken die Natur… Es gibt nur zwei Punkte, die mich permament verunsichern.

Erstens — wenn er weint, also, wenn er sehr weint, wenn er z. Mittagsschlaf machen soll und am Tag zuvor alles super geklappt hat, aber an diesem Tag eben nicht.

Wenn er dann so weint oder sauer ist, dann zweifle ich und dann denke ich nicht, wie gut das Leben vorher war, sondern dann denke ich, ich bin als Mutter nicht gut.

Ich tue ihm nicht gut, ich bekomme es nicht hin… und das macht mich fertig. Das zweite sind damit zusammenhängend permanente Zweifel daran, was ihm am besten tut: Ich werde erstmal arbeiten gehen müssen bevor wir ein zweites Kind bekommen — also denke ich, die Kita würde ihm Kinder bieten, hier auf den Spielpläzen ist nichts los und Kurse gibt es auch keine wir sind kürzlich umgezogen, was alles etwas erschwert.

Und wenn ich ehrlich bin, ist das so seit seiner Geburt. Klar, mal mehr, mal weniger, aber ich war wirklich eines sehr selten: eine entspannte Mutter.

Und wenn mir Freundinnen erzähle, wie entspannt irgendwelche Mütter seien, ist es jedes Mal ein Stich in die Brust. Das Verrückte ist, mein Sohn ist sehr entspannt.

Er ist sooo lieb, bockt kaum und ja…naja. Aber ich denke immer, dass ich z. Es gibt aber auch total tolle Zeiten und Tage.

Ich bin eigentlich soooo glücklich, ein sehr sehr positiver Mensch, unheimlich dankbar für das Glück, so einen wunderbaren Sohn und Mann zu haben… Ach man.

Ich glaube, du hilfst vielen Frauen sehr mit deinen Worten!! Lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mir so ausführlich von dir zu erzählen.

Ich finde es gar nicht mal so abwegig, was du erzählst, und, ob du es glaubst oder nicht, diese permanente Unentspanntheit kenne ich auch von mir.

Ich plane auch immer den ganzen Tag mit den Kindern durch, kann nichts einfach so auf mich zukommen lassen. Zum einen, weil ich keinen Leerlauf ertrage, zum anderen weil ich, wie du, meinen Kindern so viel bieten möchte.

Kann es sein, dass da auch eine kleine Perfektionistin in dir schlummert, die es dir erschwert, entspannter an die Sache heranzugehen?

Ich habe bisher beiden Söhnen immer die perfekte da haben wir es wieder Betreuung ermöglicht, wenn ich nicht konnte. Jetzt hier nach unserem Umzug musste ich aber auch mal Abstriche in der Betreuung machen, was die Tagesmutter von Mini angeht.

Also muss auch ich mal lernen, abzuwägen was wichtiger ist und das ist in meinem Fall eine Fremdbetreuung und stelle nebenbei fest, dass es meinem Sohn trotzdem gut tut und nicht schadet.

Ich wünsche dir wirklich von Herzen, dass du deine Glücksgefühle und dein positives Denken mit der Zeit immer mehr in die Beziehung zu deinem Sohn stecken kannst und ein wenig gelassener wirst, so, wie du es dir erhoffst!

Ich bin mir sicher, dass du die wunderbarste Mutter für deinen Sohn bist, die er sich nur wünschen kann. Mir wurde richtig warm ums Herz : Christine.

Unglaublich toll geschrieben!! Es gibt tatsächlich mehr Mütter, denen es so geht als man denkt. Habe mir das auch anders vorgestellt und der Druck von anderen war immer hoch.

Es wird immer direkt von dem Müttern verlangt, dass sie nach der Geburt sofort riesen Glücksgefühle haben und in der Mutterrolle aufgehen, da es ja die Natur so vorgesehen hat..

Warum gibt immer noch kein Verständnis dafür, wenn man die ersten Wochen eher unglücklich ist und die neuen Veränderungen auch beängstigend sind…und es weiterhin auch noch sind.

Man darf ja gar nicht aussprechen, dass es einen nervt seit Stunden mit dem Kind im Kinderzimmer Bücher zu schauen, Bälle zu werfen und Kinderlieder zu singen..

Aber trotzdem lieben wir unsere Kinder doch auch und es gibt auch immer wieder tolle Zeiten, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Ich wünsche dir alles liebe und vielen Dank für deinen Artikel. Er ist wunderbar geschrieben und hilft ganz vielen Müttern. Ich wünsche auch all den anderen Müttern ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Und ja, du hast völlig Recht, man traut sich wirklich nicht mehr, laut oder öffentlich zu sagen, dass man auch mal keine Lust mehr hat, mit dem Nachwuchs zu spielen, ohne ausgegrenzt zu werden.

Im realen Leben erzähle ich es jedenfalls nicht Jedem. Schön diesen Text gefunden zu haben, schön oder auch nicht schön, das es anderen auch so geht.

In mir drinnen sieht es ganz anders aus, an manchen Tagen ist es so schlimm, das ich befürchte daran zu zerbrechen, ich brauche meinen Freiraum für mich wie die Luft zum Atmen.

Mittlerweile sag ich zu denjenigen wenigen die ich eingeweiht habe, wie überfordert ich tatsächlich bin. Sie bekommen lebenslänglich! Ich war immer gern unabhängig, mir fällt es auch schwer Hilfe anzunehmen, obwohl es wichtig ist sich seine Freiräume zu schaffen, aber genau damit muss ich jetzt mindestens ein Jahrzehnt lang leben.

Das ständige organisieren, ich war nie ein organisierter Mensch. Ich bin eine Nachteule, einen Rhythmus hab ich noch immer keinen gefunden.

Vielleicht bilde ich mir auch zu viel ein, aber ich habe den Eindruck, noch nie, wurde so immens stark, in mein Leben eingemischt, alle scheinen sich dafür zu interessieren, ob ich die Kinder gestillt habe oder nicht und wenn ja oder nein, warum oder warum nicht, Kinder bräuchten dies und jenes und überhaupt.

Mein Leben ist fremdbestimmt. Und die paar Stunden freie Zeit in der Woche können mich nie wieder so auffüllen, wie in dem Leben vor meinen Kindern.

Ich müsste schon 1 Woche weg sein und das kann ich mit meinen Gewissen nicht vereinbaren, ich lebe in einem ständigen schlechten Gewissen Modus, das korreliert mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Mutter-Sein und meinen eigenen.

Als hätte ich davor ein Vorstellung davon gehabt. Ich war schon bei meinem ersten überfordert, aber bis zur zweiten Schwangerschaft, als die erste noch ziemlich klein war, hab ich doch nicht so oft das Gefühl gehabt daran zu zerbrechen.

Ich wollte kein Einzelkind. Vielleicht ist auch der Abstand meiner Kinder zu klein. Ich bin ständig hintendran.

Pustekuchen, hätte ich vor meinen Kindern, solche Texte gelesen, hätte ich mir vielleicht gedacht, ja das wird sicherlich auch sehr anstrengend, aber ich will doch mal Butzis haben.

Wenns in die eigenen Vorstellung nicht passt, dann kann dir jemand noch so ehrlich schreiben, so schlimm kanns aber auch aussehen, man kann es sich nicht vorstellen oder vorfühlen die Situation, ich konnte es nicht, trotz meiner Erfahrungen mit Kleinkindern.

Ich bins leid, habe aber noch keine Wege gefunden mit solchen Situation gut umzugehen, das einzig was die meisten leider noch immer schaffen, das ich danach ein schlechtes Gewissen habe.

Und ich sag es ganz ehrlich, hier anonym kann ich das ja auch tun, wenn ich die Möglichkeit hätte, für 2 Tage mein Kind von der Früh bis am späten Nachmittag betreuen zu lassen, während ich zu Hause bin da Karenz oder was auch immer ich würde es tun.

Mit den anderen 3 Tagen Halbtags fände ich das schon ok. Kurz vor meiner ersten Schwangerschaft, bin ich in ein Burn Out geschlittert, dann wurde ich schwanger und damals ginge es mir noch besser mit den Gedanken, die Karenz würde die nötige Distanz aus der Arbeitssituation und meinem Burn Out schaffen, im Gegenteil, ich trage das Gefühl in mir mein Burn Out nun seit über drei Jahren mitzuschleppen, manchmal ist es besser, aber ausfüllend, ich denke das hat es mich bis jetzt noch nie, auch wenn es schön ist, wenn einem das Kind anlächelt und zum ersten mal Mama sagt oder dich drückt und sagt ich hab dich lieb.

Es füllt mich auch mit Liebe in den Moment, aber so das ich danach vollkommen ausgefüllt wäre und es mich von nun an ausfüllt, ich denke, leider nicht.

Wenn mir meine Kinder nicht so nahe wären also wenn ich nur Tante wäre oder so , wäre es sicher besser, dann würde ich sagen, mensch sind solche Momente bezaubernd, aber dann würde ich die Türe zumachen und mein Leben weiterleben.

Verantwortung abgeben und wieder selbstbestimmt und frei leben. Meine Therapeutin sagt immer eine gute Mutter ist eine zufriedene Mutter.

Nur dahin zurück zur Zufriedenheit wie ich sie mir vorstelle kann ich nicht mehr zurück, ja mittlerweile geh ich sogar schon wieder ab und an aus mit meinem Partner, aber für mich ist das nicht wie Glas auffüllen, es ist schön für den Moment, aber danach hab ich noch immer das Gefühl, so und jetzt wieder zurück in meine Zelle.

Es gibt mir auch Energie und es tut mir gut, aber das was mich so daran verzweifeln lässt, bei all meinen anderen falschen Entscheidung, hatte ich vielleicht mal ne Krise, hab daraus gelernt, bin gewachsen, hab mich von dem Distanziert was mich runter zieht.

Ich kann mich nicht entfernen oder von meinen Kindern distanzieren. Ich male mir oft aus wie es wäre, würde ich wirklich gehen.

Und dann tun mir meine Kinder leid und deshalb bleibe ich. Ich kann sie nicht verlassen, das würde ihr Herz brechen und wenn ich daran zugrunde gehe.

Wenn ich nur daran denke, wie lange ich an diesem Text geschrieben habe, weil ich dauernd unterbrochen worden bin irgendwie bringt mich das grad zum lachen.

Ich hoffe für mich und für alle hier, das sie den richtigen Weg finden und akzeptieren und annehmen was gegeben ist. Hallo Dorkas, ich bin nicht Christine aber ich muss dir schnell schreiben!

Habe gerade deinen Post gelesen und ja mir geht es so ähnlich. Und immer dieses schlechte Gewissen…Aber: meine Tochter ist jetzt fünf und ja, natürlich ist es noch anstrengend, manchmal bin ich sobald ich sie am Nachmittag aus dem Kindergarten abgeholt habe schon nach 10 Minuten mit den Nerven runter…aber es wird besser!!!

Ich denke manchmal bei mir ist es einfach der hohe Anspruch — ich lasse sie im Supermarkt eben nicht einfach rumrennen oder früher rumschreien das macht sie jetzt nicht mehr usw.

Wenn ich mir andere Mütter da so anschaue, die sind da völlig entspannt. Gut, dass du ihn erwähnst, denn ich denke, es geht sehr vielen hochsensiblen Müttern so ich gehöre auch dazu ;-.

Nur wer seinen Job ernst nimmt, was Sie ohne Zweifel tun, hat so viel Anstrengung und wird aber auch reich ernten… darauf muss man immer vertrauen!

Meine Anfangsversuche mich auszutauschen haben für mich kläglich versagt, vielleicht auch, weil ich so sensibel bin und ich kurz nach der Geburt einfach nervlich kaputt war, aber die Reaktionen waren für mich auch nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Im Endeffekt ist es aber genau das was mir gut tut, zu wissen ich bin nicht alleine. Das Internet ist denk ich ein guter Weg Gleichgesinnte zu finden.

Den ich merke immer noch im real life, das gewisse Dinge einfach Tabu sind. Danke, das du das mit den hohen Anspruch sagst, davor hat man noch kein Wort dafür und dann spricht es endlich jemand aus, wie befreiend.

Das mag mitunter auch ein Grund sein, warum es bei mir oft sehr angespannt ist. Ich finde es schön ausgedrückt, das man den Job als Mutter sehr ernst nimmt.

Und so gehen meine Gedanken aber ständig. In manchen Dingen hab ich auch mittlerweile den Kampf mit mir selber aufgegeben, auch wenn mich noch manchmal das schlechte Gewissen rüttelt.

Mir fehlt einfach die Kraft. Auf der anderen Seite ist es auch schön etwas ernst zu nehmen, damit bekommt es ja auch eine Bedeutung.

Man zeigt dem Kind, es ist mir nicht egal, was mit dir passiert. Sowohl für dein Kind als auch die Oma ist es doch ein schöner Vertrauensbeweis und stärkt damit ja auch die Oma-Enkel-Beziehung!

Und wenn sie nachts weint, wird Oma sicher etwas einfallen :. Du musst beim ersten Mal ja nicht direkt den Wellnessurlaub antreten.

Dann kannst du sicher eh nicht so entspannen, wie du es dir erhoffst! Vielleicht bleibst du dann erstmal zuhause, nur für den Fall, dass du nachts tatsächlich gebraucht wirst.

Denn was ist, wenn wirklich einmal etwas mit dir sein sollte plötzlicher Krankenhausaufenthalt oder sowas , wo du die Hilfe deiner Schwieger- Mutter in Anspruch nehmen müsstest?

Du hast alles so intensiv beschrieben, es hätten meine eigenen Worte sein können, bzw. Ich glaube, mit deinem letzten Satz hast du etwas sehr Wahres angesprochen, auch, wenn die Umsetzung, das Annehmen was ist, oft die schwierigste Aufgabe als hochsensible Mutter ist.

Ich wünsche dir, mir und uns allen ganz viel Kraft dazu im Alltag! Ohhh das war nicht meine Absicht, beim Schreiben fällt das erstmal gar nicht so auf, wie lang der Kommentar ist….

Gestern war nur ein nicht so toller Tag, darum hab ich auch viel im Internet gegoogelt und bin auf deiner tollen Seite gelandet.

Eine Patentlösung hab ich leider nicht, aber vielleicht braucht man die gar nicht, vielleicht kann man auch ohne eine Patentlösung jeden Tag so nehmen wie er kommt und das Beste daraus machen : Ich werde auf jeden Fall deinen Blog weiterverfolgen, der tut mir gut :.

Liebe Christine, ich musste schon sehr schmunzeln, deine Gedanken hätten von mir sein können. Meine Hochsensibilität wurde vor kurzen durch mein Burnout festgestellt.

Ich habe drei Kinder 2,4,7 von denen zwei auch hochsensibel sind. An manchen Tagen habe ich unglaublich Lust auf mind. Ich verstehe mich und auch das Verhalten meiner beiden sensiblen Kinder besser und reagiere nun viel anders.

Das allein entspannt einige Situtionen erheblich. Und ja, auch ich frage mich manchmal wie anderen von morgens bis Abends die Sonne aus dem Popo scheinen kann, wenn ein Kind gerade Kakao verschüttet, das nächste mit dem Löffel gegen den Teller schlägt und eines jammern in der Ecke hockt weil man nicht augenblicklich springen kann wenn es was möchte.

Meine Therapeutin findet übrigens, dass Hochsensibilität eine Kompetenz ist! Meistens finde ich das inzwischen auch ;- Haltet durch-wir sind nicht allein!

Vor allem, wenn die Arbeit anstrengend war und im Supermarkt zB kleine Kinder herum geschrien haben. Das hängt vielleicht auch mit meiner Mutter zusammen, die vier Kinder hat, hochsensibel ist und mir ständig überfordert und kränklich vorkam.

Das war ein abschreckendes Beispiel, obwohl sie immer sagt, dass sie gern viele Kinder haben wollte und nichts bereut.

Ich habe zwar jetzt einen super Partner der mir Stabilität auch emotional! Ich tue mir so wahnsinnig schwer mit Entscheidungen und will immer alles richtig machen.

Mein Perfektionismus steht mir auch oft im Weg. Kennt ihr eine Frau in meiner Situation? Wie hat sie sich entschieden und wurde sie glücklich damit?

Ich habe wirklich immer gedacht, ich sei die einzige die solche Gefühle hat. Ich habe mich dafür gehasst.

Ich dachte immer, ich hätte meinen Sohn deshalb nicht verdient. Mein Leben lang habe ich mich gefragt, was denn mit mir nicht stimmt, weil ich immer schon so anders war.

Ich hatte schlimme Depressionen. Wenn ich abends duschen gegangen bin und mein Mann das Baby kurz hatte, habe ich extra getrödelt damit ich mal weg von dem Kind kam.

Das schlechte Gewissen bringt mich heute noch um, weil ich meine freien Tage auch lieber allein als mit Kind verbringe… Mein Sohn ist übrigens 2 Jahre alt.

Das liest sich jetzt wieder als sei ich total herzlos! Bin ich aber nicht. Ich bin total empfindlich und sensibel. Ich arbeite im Schichtdienst.

An manchen Tagen bringe ich meinen Sohn also um 9 Uhr in die Kita, hab dann noch ein paar Stunden allein zuhause und wenn ich abends von der Arbeit komme, schläft er.

Ich werde oft bemitleidet deswegen. Ich traue mich nicht zuzugeben, dass ich das ganz angenehm finde ist ja nicht immer so dass ich Spätdienst habe….

Mein Sohn ist bei meinem Mann und den Schwiegereltern bestens untergebracht und ich brauche diese Ruhe so dringend.

Bin ich unnormal? Auch, wenn es nicht meinen Idealvorstellungen entspricht, aber mein Sohn bleibt Einzelkind. Ich kann das nicht nochmal.

Dabei liebe ich ihn ja. Aber nochmal die Babyzeit? Auf keinen Fall. Ich habe einmal den Fehler gemacht, in einem sozialen Netzwerk ein bisschen ehrlich zu sein, mit einem derartigen Shitstorm hatte ich nicht gerechnet.

Das hat mich so tief verletzt, dass ich inzwischen eigentlich gar keine Freundschaften mehr pflege. Nirgendwo kann ich ich selbst sein, muss immer eine Maske tragen.

Ich sehne mich so nach Kontakten zu anderen. Mütter, die mich nicht verurteilen. Ich bin kein Unmensch, nur weil ich das Familienleben nicht als die absolute Erfüllung sehe und meine Freiräume brauche.

Ich bin halt sehr sensibel. Es berührt mich sehr, dass du dich nach deinen unschönen Erfahrungen in Punkto Ehrlichkeit in dem sozialen Netzwerk getraut hast, dich hier so zu öffnen und mir und meinen Leserinnen von deinen privaten Gefühlen erzählt hast.

Ganz lieben Dank dafür! Du wirst hier auf ganz viel Verständnis treffen, von meiner Seite bekommst du es jedenfalls!

Ich kann deine Erleichterung so nachempfinden, die du spürst, wenn du dein Kind aufgrund des Spätdienstes weniger erlebst.

Muttersein bedeutet für viele Frauen Stress und für uns Hochsensible gipfelt sie oft in Überforderung! Bitte glaube nicht, dass du unnormal bist — du bist einfach viel dünnhäutiger und empfindlicher bitte nicht negativ verstehen als Nicht-Hochsensible.

Und wahrscheinlich hast du wenige Überempfindliche in deinem näheren Umfeld. Ich möchte auch nie, nie wieder die Babyzeit erleben!

Selbst im Nachhinein überkommt mich kein verklärter Blick auf die Zeiten, sondern vor allem ein Gefühl von Stress. Ich wünsche dir sehr, dass du die kommende Kleinkindzeit als weniger anstrengend empfindest als die Babyzeit und dass du einen Weg findest, gut mit dir und deinen Bedürfnissen umzugehen!

Es ist so schade, dass es in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema ist, wenn Frauen in ihrer Mutterrolle unglücklicher sind, als sie es vorher gedacht hatten.

Wenn du magst, schreib mir auch gerne eine Mail an mail pusteblumen-fuer-mama. Ich bin so froh, dass ich endlich einmal nicht für meine Gedanken verurteilt werde.

Ganz schnell wird man als Rabenmutter abgestempelt, und das tut extrem weh. Mir wehte dieser Wind ja sogar ganz offen und mit Anfeindungen gespickt entgegen.

Was ich mir denn eigentlich vorher gedacht hätte, wie ein Leben mit Kind verlaufen würde, ob ich nichtmal an das Wohl meines Kindes denken würde.

Meinem Kind geht es verdammt gut, es hat die beste Betreuung die uns möglich ist. Es gibt ja nicht nur die Mama, sondern auch den Vater und noch ganz viele andere liebe Personen.

Und ich bin so oft und so viel für meinen Sohn da, wie es mir möglich ist. Aber ich kann eben auch nichts dafür.

Die Frage, ob ich mir nicht vorher hätte denken können, was auf mich zukommt, wurde mir auch schon des Öfteren gestellt.

Wer das fragt, hat das Wesen einer hochsensiblen Mutter noch nicht ernsthaft verstehen, im Sinne von nachempfinden, können.

Lass dir bitte niemals von Niemandem einreden, dass du eine schlechte Mutter bist! Wie du schon richtig schreibst, kümmerst du dich sehr um das Wohl deines Kindes, indem du ihm die bestmögliche Betreuung wenn du es selbst gerade nicht kannst ermöglichst.

Du bist die beste Mutter für dein Kind, vergiss das bitte nie! Alles Liebe Christine. Ich kann mich da so gut hineinfühlen, das mit den trödeln im Bad und Wc kenn ich nur allzu gut.

Es ist auch mein ganz persönlicher Freiraum, wenn mein Mann zu Hause ist und auf die Kinder schaut.

Mir fehlt leider auch durch mangelnde positive Erfahrung sich ganz ehrlich und authentisch sich mit anderen Müttern zb am Spielplatz auszutauschen.

Deswegen lass ich es zumeist, auf der einen Seite schont es meine Nerven, auf der anderen Seite, kann man manchmal ganz schön das Gefühl haben zu vereinsamen, deswegen find ich es auch wichtig, sich irgendwem anzuvertrauen, deswegen muss dafür mein Mann herhalten, bei ihm kann ich dann halt authentisch sein.

Meine Therapie die ich mache hilft mir auch, zum einen mehr zu riskieren, indem ich offener damit umgehe so gut es halt geht und es passend ist und mir auch Freiräume zu schaffen.

Meine Schwiegermutter hat mir damals bei meinem ersten Kind noch angeboten, das mein Mann und ich 1x in der Woche ausgehen, damals konnte ich das noch nicht, sie war so klein, ich wollte nicht lästig sein und generell hatte ich ständig Ausreden, mittlerweile seit meine Zweite da ist, merke ich, dass ich meine Freiräume so sehr brauche und wenn ich sie nicht bekomme, dass ich zu einen wirklich unausstehlichen Menschen mutiere, den ich gar nicht mag, selbst wenn ich so gut wie möglich meinen Kindern nichts davon zeige, es brodelt in mir und man sagt ja immer, Kinder spüren es ja trotzdem.

Deswegen hab ich mir vorgenommen mindestens 1x im Monat, wenn nicht sogar 2x, 3x im Monat mit meinem Mann etwas zu unternehmen, ohne Kinder selbstverständlich ; Dadurch das mir die Gespräche mit anderen Müttern fehlen, dachte ich immer, ich bin abnormal und nur mir und ganz wenig anderen geht es so.

Sie hat auch gesagt eine gute Mutter ist eine Mutter die zufrieden ist. Ich denke, dass geht aber nur, wenn sie auch an sich selbst denkt und dadurch zwei Sachen mitgibt auf der einen Seite, dass sie auf sich selbst achtet und gleichzeitig das sie ihren Kindern, durch Vorbildwirkung vermittelt, das die Kinder Selbstachtung lernen.

Ich hoffe wirklich sehr, dass sich gesellschaftlich noch mehr tut um das Bild der Mutter zu überdenken. Meiner Meinung nach müsste mal diese Glorifizierung der Mutter aufhören.

Auf jeden Fall bist du nicht unnormal, weil du so empfindest, es ist nur Schade und zu diesen Leuten zähle ich mich selber , dass man oft mit seinem Gewissen hadert.

Ich hoffe und denke, es wird besser, umso älter und selbstständiger die Kinder werden. Alles liebe. Was du schreibst, kann ich voll und ganz unterschreiben.

Am Anfang hat meine Mutter mir öfters angeboten, dass sie den Kleinen mal nimmt, leider ist es nie dazu gekommen weil immer etwas dazwischen kam und meine Mutter ja auch berufstätig ist.

Irgendwann habe ich nicht mehr mehr gefragt. Unsere Freiräume als Paar beschränken sich auf die Abende zuhause vor dem Fernseher, wenn der Kurze schläft.

Meine persönlichen Freiräume habe ich, wenn ich erst Nachmittags zur Arbeit fahren muss. Man hat sich damit irgendwie arrangiert.

Ich habe mit meinem Sohn an diversen Pekip, Babymassage und Krabbelgruppen teilgenommen. Womit ich nicht gerechnet habe, ist dieser Konkurrenzkampf.

Das Mutterbild ist wirklich fragwürdig verzerrt in dieser Gesellschaft. Niemand schien so zu ticken wie ich. Ich konnte dieses Schauspiel nicht ertragen.

Ich musste mich immer verstellen. Mit dem Ergebnis, dass man mich gemieden hat. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, ich sei krank im Kopf und der Fehler läge nur bei mir.

Auch konnte nie jemand verstehen oder nachvollziehen, dass ich mir kein zweites Kind wünsche.

Da wird man angeguckt wie ein Alien. Ich bin wirklich froh, dass es anscheinend doch noch andere von meiner Spezies gibt. Ich fühle mich gleich weniger wie ein Weichei und Versager.

Hallo, Mir geht es da ganz genauso. Ich wollte immer sooo gerne Kinder und als es dann endlich geklappt hat, hatte ich eine unkomplizierte Schwangerschaft und mich total auf den kleinen Wurm gefreut.

Was ich nicht erwartet hab war die Konfrontation mit mir selber. Die Geburt meiner Tochter 16 Monate war im Nachhinein eine ziemlich traumatische Erfahrung und mir ging es danach ziemlich bescheiden… körperlich und emotional.

Ich bin in eine Wochenbettdepression gerutscht, hatte Bindungsstörungen, bei unserer Tochter wurde eine leichte Stoffwechselstörung festgestellt, meine Hebamme hat mich Stich gelassen.

Es war schrecklich und irgendwie hörte es auch nicht mehr auf. Das Weinen der Kleinen fand ich unerträglich und die fehlende Freiheit empfinde ich nach wie vor als als eine Art Gefängnis.

Dabei habe ich wirklich ein liebes Kind und einen hilfsbereiten Mann. Aber es fühlte sich an als wenn nichts in meinem Körper mehr meins war und meine gesamte Energie einfach rausgeflossen war.

Ich verstand gar nicht was mit mir los war bis ich vor ein paar Monaten von dem Thema Hochsensibilität hörte, mich informierte und mich in wirklich allen Punkten erkenne.

Ich schäme mich irgendwie… Da ich nie ein Einzelkind wollte haben wir Kind 2 relativ zeitig in Angriff genommen. Ich bin jetzt in der 13 SSW und habe irgendwie Angst… vor allem… der Depression, der Überforderung, der fehlenden Planung, wie ich 2 Kindern gerecht werden kann, wie wir das alles schaffen sollen.

Dabei machen das so viele und ich bin nur gestresst und dauermüde…Vielleicht sollte ich mir frühzeitig Hilfe suchen? Mein Mann wird wahrscheinlich in Elternzeit gehen um mich zu entlasten.

Ich hoffe das funktioniert so. Auch ich liebe meine Tochter hätte sie aber manchmal gerne in Teilzeit ;. Ich kann so vieles von dem, was du schreibst, total nachempfinden!

Auch der Punkt: Irgendwo hingehen, obwohl man gar nicht hinwill, nur, um zuhause nicht dieses Gefängnis zu spüren… Ich wünsche dir so sehr, dass du dich nicht für deine Gefühle schämst!

Wichtig ist jetzt, mit zweitem Kind unterm Herzen, dass du dich nicht verrückt machst und dich nicht von deinen Ängsten leiten lässt! Dass dein Mann Elternzeit nehmen möchte finde ich toll!

Schön, dass er dir den Rücken stärkt! Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass vieles leichter ist, wenn man zu Zweit an einem Strang zieht.

Ganz lieben Dank, dass du hier so offen über deine Gefühle gesprochen hast! Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest und vor allem noch eine entspannte Schwangerschaft!

Das mit den Abenden vorm Fernsehen kenn ich auch so, es sind die Momente wo wir, als Paar sein können, wenn nichts dazwischen kommt, momentan brauchen beide Ewigkeiten bis sie eingeschlafen sind, es ist Schnupfenzeit und die kleine bekommt grad Zähne.

Ich bin zu solchen Kursen nie gegangen, ich hätte es auch nicht geschafft so viel zu schauspielern und ich gestehe jetzt noch etwas, ich hatte immer Angst vor zu viel Babygequatsche, ich fühle mich teils heute noch komisch damit.

Macht das deine auch? Ich fühle mich jetzt schon wieder schlecht, wenn ich das schreibe und grundsätzlich, ist es gar nicht schlimm, aber wenn ich das stundenlang höre, das ist einfach nicht meins, nicht mal bei meinen eigenen Kindern.

Eine Nachbarin stand da, als die Tür aufging, was war mit mir: Ich hatte mich sofort geschämt, das ich so genervt reagiert hatte. Das Problem lag für mich persönlich gar nicht, das ich meiner Tochter gegenüber authentisch war, sondern das die Nachbarin mich so gesehen hatte.

Da liegt für mich das Problem, das ich manchmal nicht dazu stehen kann, das ich genervt oder wütend bin, weil ich mich so beobachtet fühle und das Gefühl habe, ständig beurteilt zu werden.

Dann wieder frage ich mich, ob ich mich nicht selbst zu streng beurteile, den es wird diejenigen schon geben, die streng über andere urteilen, aber inwieweit gebe ich ihnen die Macht dazu?

Achja und das mit dem zweiten Kind bekommen, das kenn ich auch nur allzu gut, als hätte man einen Sold erfüllt, wenn man zwei Kinder bekommt, oft fällt mir auch auf, das Mütter mit zwei Kindern sagen, eine mit Einzelkind kann gar nicht mitreden.

Ich finde das so trauig und schade und da fühle ich auch immer diesen Konkurrenzkampf. Auf jedenfall fühle ich mich auch immer weniger, als Versager, seit ich diesen Blog kenne und bin sehr, sehr dankbar dafür :.

Ich habe mir jahrelang ein Kind gewünscht und dann wo ich endlich schwanger wurde, habe ich mich riesig gefreut. Und dann hatten wir 5 Monate jeden Abend mit Koliken zu kämpfen.

Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um? Vielleicht ist es in diesem Fall viel wichtiger, vorzuleben, das man auch nachgeben kann. Völlig fertig?

Keine Lust mehr? Kein Nerv mehr für nichts? Natürlich leiden sie unter einer miesen, genervten Stimmung — wenn sie dauerhaft ist.

Damit meine ich: wenn es absehen oder darauf hoffen kann, dass es wieder besser wird, die Stimmung wieder schöner wird, dann kann ein Kind das gut überleben.

Viel wichtiger ist es hierbei, dass du nach dir selbst schaust. Du bist deshalb keine schlechte Mutter! In deiner Familie hat keiner was davon, wenn du in ein Burnout rennst, das heisst ganz klar, wenn du dieses Gefühl hast, dann höre endlich darauf!

Höre auf dein Gefühl und nimm Kürzungen vor: es gibt immer etwas, dass du eigentlich nur tust, weil du meinst, es tun zu müssen.

Kinder brauchen Ruhe, brauchen eine Mama, die ein Mensch ist. Was heisst das? Wenn Mama sich abgrenzt, wenn sie es schafft, dies liebevoll zu tun: dann ist das völlig ok für dein Kind.

Es ist wichtig zu unterscheiden, was Kinder brauchen und was Kinder sich wünschen! Kinder wünschen sich eine Achterbahn zur Schule, jeden Tag Zuckerwatte zum Essen und ein motorbetriebenes Gokart zum spielen und ein echtes Einhornbaby zum verwöhnen.

Die sich wohl fühlt, die gerne mit ihm zusammen ist, die zwar liebevoll ist, aber sich nicht opfert. Denn wer mag es schon, wenn man sich für ihn opfert?

Auch dein Kind nicht! Einfach: Nein! Wahrscheinlich bist du nur sehr feinfühlig, aufmerksam und zugewandt. Mehr nicht.

Heute Morgen hat mein Kleinster einen schlechten Start gehabt. Es gab miese Laune mit den Brüdern und er war so wütend.

Wir haben dann gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, wie er nicht mehr so anstrengend sein muss.

Weil es für ihn selbst ja nicht mal schön ist, so anstrengend zu sein! Das war prima. Er war nicht mehr anstrengend und hörte auf zu maulen und zu jammern.

Sie haben das Gefühl, nicht zu wissen, woran sie bei dir sind. Du gibst einerseits nach, bist aber andererseits schlecht gelaunt deshalb.

Deshalb werden sie anstrengend. Natürlich ist das nicht schön für dein Kind. Es ist nicht schön für dich.

Es zeigt aber eines ganz deutlich: es wäre wichtig, dass du lernst, für dich zu sorgen. Eine schlechte Mutter wirst du dadurch nicht.

Vielleicht höchstens jemand, der lernen muss, besser auf sich selbst zu achten. Ich habe hier einen Artikel genau zu diesem Thema geschrieben, in dem es darum geht, wie du lernen kannst, weniger zu schreien, Schreien sogar unnötig zu machen.

Sich selbst ernst zu nehmen, fällt vielen Mamas schwer. Dabei müssen wir wissen, dass das, wie wir mit uns selbst umgehen, auch von den Kindern nachgeahmt wird.

Kinder übernehmen nicht nur das, was du direkt tust, Kinder ahmen auch deine innere Haltung, deine Einstellung zum Leben nach.

Und wenn diese freudig und voller Liebe ist, dann übernehmen sie diese. Das soll deinen Druck nicht noch erhöhen, es zeigt einfach nur, dass es wichtig ist, sich um dich selbst zu kümmern.

Vielleicht muss das Kind dabei auch mal ein wenig zurück stehen: es hat aber dafür ein Vorbild, das nicht hinter seinem eigenen Leben herhechelt und sich davon überrannt fühlt.

Nein, denkst du jetzt vielleicht, sowas soll man nichtmal denken! Das ist ja total unfair! Damit ist man dann doch wirklich eine schlechte Mama, oder?

Ich kann dir sagen, es ist sogar ganz normal, dass dir deine Kinder unterschiedlich nah sind, unterschiedlich leicht fallen: du sie auf unterschiedliche Art liebst.

Die Nacht kann euch helfen — echt! Das klingt jetzt ganz schön abgedreht, ist aber ganz einfach. Du legst dich am Abend in dein Bett und dann denkst du noch einmal an dein Kind.

Dieses Kind, das dir so schwer fällt. Du denkst an dein Kind und dabei denkst du nicht an dein schlechtes Gewissen oder daran, was für eine blöde Mama du bist, weil du Schwierigkeiten mit diesem Kind hast.

Du denkst in diesem Moment daran, was für positive Eigenschaften dein Kind hat. Nur daran. Wenn dir nicht viel einfällt, dann denke eben an das Wenige.

Denke an dein Kind und stelle dir dein Kind in positiven Situationen vor. Es wird immer mehr werden, was dir einfällt.

Jeden Abend. Und du wirst eines am nächsten Morgen sofort merken:. Dein Kind ist dir ein winziges Stücken näher gerückt, offener eingestellt.

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